SEO: Suchmaschinen lieben Blogs

Ein Blog, ist neben der eigenen Website, die Zentrale von fast jeden Social-Media-Konzept. Blogs existieren schon seit der Anfangszeit des modernen Internets, also fast 30 Jahre. Nichtdestotrotz, ist ein gut gepflegter Blog, immer noch eine ausgezeichnete Form der Onlinekommunikation. Insbesondere in Kombination mit sozialen Netzwerken, lassen sich Bloginhalte schnell und gezielt verbreiten.

Suchmaschinenoptimierung

Eines der größten Vorteile eines Blogs, ist die große Beliebtheit bei Suchmaschinen. Warum? Suchmaschinen beurteilen Webseiten mit unterschiedlichem Inhalt und vielen Unterseiten höher als Webseiten mit wenig oder sich wiederholenden Inhalten.

Hier eine animierte Infografik, die gut demonstriert, wie Google Suchergebnisse einsortiert:

Links die Google-Suche für den Endnutzer, rechts der dahinter stehende Algorithmus grafisch dargestellt.

Je nachdem, welche Schlagworte wie häufig in einem Blog auftaucht, werden solche Strukturen geschaffen.

Bloggen: Der endlose Streit zwischen Bloggern und Journalisten

„Bist du Journalist – oder nur Blogger?“ Für die meisten Journalisten sind Blogger im Bestfall dilettantische Hobbyisten. Umgekehrt wollen Blogger sich anerkannt und als Teil der Journalisten-Community verstanden fühlen.

Stark auseinander gehen die Meinungen von Bloggern und Journalisten häufig.

  • 70 Prozent der Journalisten halten ihre Berichterstattung für fair und transparent. Nur 32 Prozent der Blogger würden zustimmen.
  • Dafür meinen 78 Prozent der Blogger, dass sie authentischer berichten können. Lediglich 36 Prozent der Journalisten würden dem zustimmen.
  • 70 Prozent der Blogger sind auch der Meinung, dass man in Blogs relevante Informationen findet, die man in traditionellen Medien kaum finden würde. Kaum über 21 Prozent der Journalisten stimmen dem zu.

Zugrunde liegt eine Umfrage der Ostfalia Hochschule im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung unter knapp 900 Journalisten und 450 Bloggern:

Blogger vs Journalisten: der ewige Kampf

Allerdings zeigt die Studie auch, was die beiden Gruppen eint und dass sie näher beieinander liegen als sie selbst manchmal glauben: Zu viele werbliche Beiträge schaden dem Image und Journalisten könnten kritischer sein. Außerdem sagen beide: Überschätzt wird die Bedeutung des klassischen Journalismus eher nicht.

Fazit: Blogger und Journalisten sind alte Kampfhähne. Die einen wollen die anderen nicht anerkennen – und die anderen halten sich für moralischer höher stehend als die einen.

Der Kampf dürfte sich irgendwann von selbst erledigen – spätestens mit dem Generationswechsel; wenn also immer mehr jugendliche Blogger professionelle Journalisten werden und damit beide Berufe sich stärker vermischen und verquicken.

Wie verfasse ich interessante Blogbeiträge?

Gerade am Beginn des Bloggens fragt ihr euch vielleicht, in welchem Umfang und Stil Sie einen Beitrag für den Blog verfassen sollen. Ihr solltet versuchen, frei heraus zu schreiben.

Schreibt, als ob ihr jemandem davon erzählen würdet. Es geht um die persönliche Ansprache des Lesers und nicht um eine Pressemeldung.

Für hervorragende Blogbeiträge gibt es keine fixen Erfolgsgesetze, aber einige Tipps:

  • Versuche nicht gezwungene Beiträge zu verfassen: weniger ist mehr. Wenn du eine Geschichte zu erzählen hast, tu genau das! Wichtig dabei ist es, den Leser anzusprechen, zum Beispiel kannst du in deinem Blogbeitrag konkrete Fragen an den Leser stellen.
  • Schreibe kurz und komm sie auf den Punkt. Am Computer oder auf dem Smartphone ist es viel mühsamer Texte zu lesen. Der Leser ist schnell abgelenkt.
  • Sorge für schönes Blogdesign und gute Usability. Gestalte die Farben nicht zu grell, teile den Blog sinnvoll ein und stelle sicher, dass der Beitrag auf allen Geräten gut lesbar ist.
  • Erstelle relevante und fundierte Beiträge. Vermeide Wiederholungen im selben Blogartikel.
  • Gute Beitragsstruktur: verwende Absätze, schreiben Sie Wörter fett und bauen Sie Überschriften ein.
  • Multimedia-Inhalte wie Fotos oder Videos. Viele User gelangen heutzutage über ein Smartphone auf deinen Blog. Videos und Bilder sind daher enorm wichtig für den unterhaltenden Aspekt.
  • Hitlisten-Beiträge, wie zum Beispiel: „Die 10 besten Keyword-Recherche-Tools“. Toplisten machen neugierig und bieten aufgrund der Anzahl an Punkten, Tipps o.Ä. einen ersten Ansatz.
  • Achte besonders auf 1. Aktualität. Diese zwei Eigenschaften sind für User und Suchmaschinen gleichermaßen bedeutend.
  • Achte besonders auf 2. Regelmäßigkeit. Schrotflintenartiges Posten vermeiden. Es nutzt nichts, wenn du drei Monate keine Beiträge erstellst und dann drei Beiträge auf einmal publizierst. Auf diese Weise verschießt du dein Pulver nur unnütz.
  • Reagiere auf Kommentare und Feedback und bauen eine Community rund um deinen Blog auf.

Business-Bloggen: 6 Statistiken, die Sie kennen sollten

Business-Bloggen ist keine Option für Ihr Geschäft. Sondern ein Muss. Denn Blogbeiträge auf Ihrer Firmenhomepage, gefüllt mit informativem und hochwertigem Content, sind Ihnen in vielerlei Hinsicht sehr, sehr nützlich. Hier kommen 6 Statistiken, die Ihnen genügend Gründe zum Bloggen liefern.

Corporate Blog – das Instrument für Unternehmen

Ein Corporate Blog ist ein Firmenblog. Er sollte Einblicke in das Unternehmen geben und eine direkte Kommunikation zum Kunden aufbauen.

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Ein Beispiel ist der PCB Design Blog von Altium. Altium ist ein Unternehmen welches Leiterplatten-Design-Software herstellt und verkauft. An sich kein sexy Thema.

Auf dem eigenen Firmenblog gibt das Unternehmen praktische Tipps und Tricks, welche Elektroingenieure sofort in die Tat umsetzen können. Die behandelten Themen des Blogs sind sehr spezifisch und perfekt auf die Community zugeschnitten. In einigen Blogartikeln werden Experten eingeladen, welche ihre Erfahrungen und Sichtweisen mit der Community teilen.

Was macht der Blog richtig?

  • Gute gegliederte Absätze
  • Zwischenüberschriften
  • Aussagekräftige Bilder
  • Tabellenübersicht zum Zusammenfassen

Geld verdinen mit Blogs?

78,4 Prozent aller Blogger verdienen monatlich weniger als 500 € mit ihrem Blog. Weniger als zehn Prozent aller Blogger verdienen mit ihren Projekten mehr als 1.000 € monatlich.

Das geht aus einer Studie der Universität Hohenheim im Auftrag des Deutschen Fachjournalisten-Verbands (DFJV) unter 535 Themenbloggern hervor. Die Daten sind zwar von 2014, aber am Ökosystem Blogosphäre hat sich wenig verändert und auch aus eigener Erfahrung können wir sagen: Vom Bloggen allein wirst du nicht reicht.

Unser Redakteur Christian verdient sein Geld vor allem über Seminare, die er bspw. zum Bloggen macht. Er verdient also indirekt am Bloggen.

Veranstaltungen für November 2019

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Fazit: Blogs bleiben en vogue

Der private Blog ist ein Tagebuch und Expressionsmittel. Der Corporate Blog wird als Dialoginstrument zwischen Kunden, Firma, Branche und Experten eingesetzt.

Wichtig ist: ein Blog ersetzt nicht die Unternehmenswebseite, er ergänzt sie.

Auf einem Blog können alle Themen behandelt werden, die im Zusammenhang mit dem Unternehmen stehen. Auf der Unternehmenswebseite ist der Platz meistens beschränkt.

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