Die besten Beispiele für gute Social-Media-Nutzung durch Beamte (+Podcast)

Das Beamtentum genießt in Deutschland nicht den besten Ruf. Immer wieder werden sie mit Vorurteilen konfrontiert, die meist jeglicher Grundlage entbehren. Ohne Staatsbedienstete geht es in keiner Regierungsform (Anarchie lassen wir raus, da sie Regierung ablehnt).

Die Zahl der Beamte ist auf einem hohen Niveau, der Staat und die Bundesländer sind einer der größten Arbeitgeber in der Bundesrepublik. Immerhin arbeiten mehr als 1,6 Millionen Beamte hierzulande, davon knapp drei Viertel bei den Bundesländern. Eine so starke Gruppe braucht eine mächtige Interessenvertretung. Als Dachverband aller Gewerkschaften tritt der DBB Beamtenbund und Tarifunion werbewirksam in den sozialen Medien auf.

Die Bedeutung von Social Media

Einst dienten die sozialen Portale dazu, Kontakte zu Freunden und Bekannten zu knüpfen und zu halten. Aus diesen Kinderschuhen sind die Facebook, Instagram, Xing und Co. längst entwachsen. Längst ist der Bereich Social Media zu einem gigantischen Werbemarkt gewachsen, wo sich mit relativ wenig finanziellen Mitteln enorm viele Menschen erreichen lassen. Das spüren auch Gewerkschaften und Interessenvertretungen wie der dbb.
Die Interessenvertretung der Beamte ist darauf ausgelegt, das Beamtentum vor negativen Einschnitten zu schützen. Es gibt aber auch Gegenspieler, die eine Abschaffung des gesamten Beamtentums oder mindestens eine deutliche Reduzierung der Vorteile verlangen. Zwischen diesen Fronten kann es schnell passieren, dass die sozialen Medien die Realität verdrehen. Für den dbb und anderen Vertretungen und Portalen wie dem beamten-infoportal.de geht es nicht allein darum, Fake News und anderen alternativen Fakten entgegenzutreten.

Das Auswärtige Amt jagt Pokémon

Dass Beamte (oder mindestens das Social-Media-Team) was auf dem Kasten haben, zeigt dieses Beispiel aus dem Jahr 2016. Der Hype um Pokémon Go kam auch beim Auswärtigen Amt an. Es entstand folgender Beitrag:

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Die Polizei hat nichts gegen Paprika

Die Polizei in Sachsen-Anhalt kümmert sich auch mal um Pannen auf der Straße. Hier hat sie dem Fahrer aber noch beide Augen zugedrückt bei dem Gemüse auf der Straße:

Marketing bei der Deutschen Polizei

Auch die Deutsche Polizei kümmert sich bewusst um’s Online-Marketing. Das hat unser Autor Christian Allner selbst erleben dürfen: Im November 2017 war er bei der Klausurtagung der Deutschen Polizeigewerkschaft in Magdeburg. Dabei entstand folgender Podcast, der einen interessanten Einblick gibt:

Arbeiten im Social Media

Junge Menschen, die nicht nur in ihrer Freizeit gern in den sozialen Medien unterwegs sind, haben derzeit sehr gute Berufsaussichten. Nicht nur der dbb, auch andere Gewerkschaften und Interessenvertretungen suchen qualifizierte Mitarbeiter für den Bereich Social Media. Die Branche befindet sich im Umbruch und erlebt ein starkes Wachstum, was der steigenden Bedeutung der sozialen Medien geschuldet ist.

DBB: Eine Vertretung mit Geschichte

Übrigens: Im Jahr 2018 wird der dbb sein 100-jähriges Bestehen feiern. Seit jeher besteht die Arbeit des Dachverbandes darin, die Interessen der Beamten bei Bund und Länder würdig zu vertreten. Das Internet hat die Arbeit nachhaltig verändert. Wie auch andere Gewerkschaften und Dachverbände – beispielsweise der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) – liegt der Fokus der Vertretung heute im Bereich der sozialen Medien.
Um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, werden Aktivitäten und Inhalte bei den großen Plattformen im Bereich Social Media geteilt. Das dient einerseits dazu, die eigenen Mitglieder besser zu erreichen. Selbstverständlich erreicht der Dachverband damit auch eine große Öffentlichkeit, die über die Positionen informiert werden.

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