Wie äußert sich Industrie 4.0 bei traditionellen Branchen und Unternehmen?

Die sog. Industrie 4.0 ist ein Teil der Digitalisierung. Disruptiv für viele Wirtschaftszweige und Branchen. Industrie 4.0 bezeichnet dabei die Verknüpfung der bekannten Formen des Arbeitens mit digitalen Prozessen. Nicht jedes Teilgebiet der Wirtschaft kann hier Schritt halten.

Industrie

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) beträgt die Anzahl der Beschäftigten‎ im verarbeitenden Gewerbe ‎7 272 990 (Stand: September 2017). Der Gesamt­umsatz‎ beträgt: ‎2 051 996 Mill. € (Stand: September 2017). Das bedeutet, dass umgerechnet 8,7 Prozent der deutschen Bevölkerung 59 Prozent des gesamten deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaften.

Wie können sich diese Zahlen nun durch die Effekte der Digitalisierung ändern? Hier am Beispiel der Wachstumschancen für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau gerechnet: Industrie 4.0 ist der effizientere Einsatz digitaler Technologien im Produktionsprozess. Der Branchenverband BITKOM und das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO prognostizieren bis zum Jahr 2025 eine Produktion im Wert von rund 100 Milliarden Euro. Im Jahr 2013 betrug die Bruttowertschöpfung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau rund 77 Milliarden Euro.

Handwerk

Das deutsche Handwerk ist ein digitaler Spätzünder. Viele Betriebe besonders im KMU-Bereich (Kleine und mittlere Unternehmen) haben Probleme mit der Digitalisierung. 56 Prozent der Handwerksbetriebe sehen in der Digitalisierung sogar eine große Herausforderung für ihr Unternehmen.

Genauso sehen die meisten Handwerksbetriebe nur Vorteile in Lagerung und Logistik. Doch digitalisierte Unternehmen können mehr. Enterprise 2.0 steht für eine aktive Nutzung digitaler Technologien auf allen Ebenen, also auch im Vertrieb, interner Kommunikation und vor allem der Öffentlichkeitsarbeit.

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In dieser Hinsicht muss das deutsche Handwerk vor allem inspirierter werden. Vielleicht hilft da ein guter Social Media Berater?

Unterhaltung

Besonders in der Unterhaltungsindustrie hat die Digitalisierung starke Spuren hinterlassen. Sei es der Untergang von Videotheken und manchen Kinoketten durch Streaming-Plattformen wie Netflix oder die Transformation der Gaming-Industrie durch Steam. Sei es Bildung durch E-Learning, Ticketkauf durch Apps, Casino in Deutschland durch Online-Spiele oder Sex: Die digitale Transformation ist allgegenwärtig.

Infografik: Funk und Fernsehen im Zeichen der Digitalen Transformation | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Elemente der Industrie 4.0 machen sich auch bemerkbar. Neuestes Beispiel ist die ARD Audiothek, welche das gesamte ARD-Angebot bündelt. Als App für mobile Endgeräte stellt es eine bis dato nicht mögliche Aufbereitung sämtlicher Medienangebote dar und damit eine Bündelung und Konzentrierung von Inhalten, welche ja das Verkaufsargument von Unterhaltungsindustrie ist.

Fazit: Industrie 4.0 und Digitalisierung dank Social Media möglich

Die Gedankenprozesse des Teilens, des Verkleinerns und des personenbezogenen und personenkonzentrierten Bewerbens von Inhalten wurde durch Social Media groß. Industrie 4.0 überträgt diesen personalisierten Ansatz auf klassische Wirtschaftszweige.

 

Als Schrift-Architekt berät und betreut Christian Allner seit 2011 KMUs darin, besser zu kommunizieren und Social Media zu verstehen. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er Seminare und Workshops an und ist als Speaker auf Barcamps und Events aktiv.
Er ist kaufmännisch ausgebildet (Immobilienverwalter im ersten Leben), in mehreren Branchenverbänden aktiv und promoviert zurzeit an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken, macht Radio mit #Onlinegeister und coacht bei Selbständig in Mitteldeutschland. Begeisterter Hobbykoch und Boulderer.

 

Über Christian Allner, M.A.

Als Schrift-Architekt berät und betreut Christian Allner seit 2011 KMUs darin, besser zu kommunizieren und Social Media zu verstehen. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er Seminare und Workshops an und ist als Speaker auf Barcamps und Events aktiv. Er ist kaufmännisch ausgebildet (Immobilienverwalter im ersten Leben), in mehreren Branchenverbänden aktiv und promoviert zurzeit an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken, macht Radio mit #Onlinegeister und coacht bei Selbständig in Mitteldeutschland. Begeisterter Hobbykoch und Boulderer.  

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