Weekly Virals No. 19 | Podcast

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Was bewegt das Netz? Worüber sprechen die User? (Fast) wöchentlich stellen wir Euch unsere persönlichen Highlights aus dem Social Web vor.

Meldung #1: Medienstaatsvertrag für YouTube und andere Plattformen

  • Die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben sich erstmals auf Gesetzesregeln verständigt, die auch auf YouTube und Co. abzielen
  • Worum geht es? Der Medienstaatsvertrag löst den alten Rundfunkstaatsvetrag (RStV) ab
  • Was ist neu? Erstmals gibt es sogenannte „Medienintermediäre“ (Let’s Player, Influencer etc.)
  • Beispiel: YouTuber brauchen keine Sendelizenz von den Landesmedienanstalten, „wenn sie im Durchschnitt der vergangenen sechs Monate weniger als 20.000 gleichzeitige Nutzer erreichen oder nur eine geringe Bedeutung für die individuelle und öffentliche Meinungsbildung entfalten“
  • Wann kommt es? Frühestens September 2020, weil vorher die Landtage und die EU-Kommission zustimmen müssen
  • Spiegel Online hat einige Fragen und Antworten gesammelt.

Reformpläne: Jetzt kommt der Alle-Medien-Staatsvertrag – DER SPIEGEL – Netzwelt

Nach jahrelangen Vorbereitungen will die Rundfunkkommission der Länder bald den Text des neuen Medienstaatsvertrags festlegen. Im Dezember könnte der Vertrag von den Ministerpräsidenten beschlossen werden. Mit dem Gesetzeswerk sollen endlich Rundfunksender und Onlineanbieter wie Google oder Facebook gleichgestellt werden. Das Internet hat viele Regelungen des Rundfunkrechts ad absurdum geführt.

Meldung #2: Tools für gesündere Internet-Nutzung 

  • Das Center of Humane Technology wurde im Rahmen der Time-Well-Spent-Debatte bereits häufiger erwähnt. Auf GitHub gibt es eine spannende Sammlung von Tools und Add-ons, die allesamt dabei helfen, das Internet besser zu nutzen: 

humanetech-community/awesome-humane-tech

Tech and social media is having a big impact on our society. While many innovative technology inventions are improving our lives, there is increasing awareness on negative impacts that come with these trends, such as social media addiction, mental health issues, and social erosion.

Meldung #3: Zahlungsbereitschaft im Netz

  • Die Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen (NRW) hat ein Paper zur Zahlungsbereitschaft für digitaljournalistische Inhalte veröffentlicht
  • Die wichtigsten Infos:
    • Nutzer zahlen am liebsten für “harten Journalismus” (investigative Recherchen, Deep Journalism etc.)
    • Nutzer wünschen sich mehr Anleitung und Orientierungshilfe (Der Journalist als Gatekeeper)
    • Nutzer empfinden digital-journalistische Angebote häufig als “Katze im Sack” (hätten also lieber mehr Transparenz bei den Angeboten, dynamischere Auswahl und kürzere Kündigungsfristen)
  • Quelle: 

Money for nothing and content for free

Frei nach dem Motto „Money for nothing and content for free“ werden tagesaktuelle Informationen ebenso wie aufwändig recherchierte Reportagen im Digitalen vornehmlich kostenfrei genutzt. Wie können journalistische Angebote sich also nachhaltig refinanzieren? Dies bleibt die Kernfrage für Medienhäuser und journalistische Startups bei der Entwicklung und beim Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen.

Meldung #4: TikTok und die Uiguren in China

TikTok wird inzwischen(sehr) aktiv genutzt, um auf die gewalttätigen Ausschreitungen durchdie VR  China in Hong Kong und anderen Teilen des Landes hinzuweisen; Kudos an die Tagesschau:

No Title

No Description

  • Schmink-TikTokerin getMeFamousPartThree, beginnt als Schmink-Tutorial und ändert sich dann krass:

No Title

No Description

  • Leute schickt Input, wir haben voraussichtlich im Jan/Feb 2020 ein  Interview mit TikTok Deutschland bei unserem Haus-Podcast #Onlinegeister

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