27 % kaufen über Instagram: Die Entwicklung des Social Commerce

Social Media bestimmt weiterhin die Trends von Morgen. Besonders bereits vor Langem totgesagte Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter werden durch neue Funktionen, die sie auch für den E-Commerce äußerst interessant machen, wiederbelebt.

Immer mehr Firmen setzen aktuell auf die Feeds, Posts und Tweets in den größten sozialen Netzwerke, denn der sogenannte „Social Commerce“ bringt einige entscheidende wirtschaftliche Vorteile mit sich.

Neben der Möglichkeit die eigene Marke und die entsprechenden Produkte mit spannendem Content auf dem firmeneigenen Profil attraktiv und wirkungsvoll zu präsentieren, nimmt auch die Zusammenarbeit mit Influencern, besonders auf Instagram, nicht ab. Im Rahmen von Kooperationen mit Follower-starken Social Media Berühmtheiten können neue Produkte über deren Posts unaufdringlich an die Massen herangeführt werden.

Social Media Trend: „Shopable Posts“

Zudem machen sich einige Händler die neuen „shopable Posts“ des Social Commerce zu Nutze. Die vor wenigen Monaten eingeführte Instagram-Funktion ermöglicht es Firmen, Posts zu erstellen, in denen alle im Bild sichtbaren Produkte direkt zu den jeweiligen Produktseiten im Online Shop verlinkt werden können.

App-Nutzer und potenzielle Kunden sparen sich damit den Umweg, die Website außerhalb der App aufrufen und dort nach dem entsprechenden Produkt suchen zu müssen.

27 Prozent kaufen über Instagram

Dass sich die Auseinandersetzung mit Social-Media-Plattformen als neue Kanäle des Online Shoppings lohnen kann, zeigen erste Umfrageergebnisse. Laut einer 2016 veröffentlichten Studie bei Marketingweek ist das Interesse am „Social Commerce“ insbesondere bei der relevanten Zielgruppe der 18-24-Jährigen sehr ausgeprägt. Rund ein Drittel jener möchte Produkte über Facebook einkaufen, immerhin 27 Prozent über Instagram. Selbst für die eher textorientierte Plattform Twitter besteht mit 20 Prozent ein nicht unerhebliches Interesse am Einkauf über Social Media Posts und deren Funktionen, gefolgt von Pinterest (17 %) und Snapchat (15 %).

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Abschließend kann festgehalten werden, dass Social Media einige praktische und vorteilhafte Funktionen bietet, welche den klassischen E-Commerce auf neue Wege führt. In welche weiteren Richtungen sich dieser entwickeln könnte, geht aus der untenstehenden Grafik hervor.

Die Zukunft des eCommerce – eine Infografik von RS Components

Gastbeitrag von Peak Ace; Weitere Quellen: Handelsblatt, Multichannel Merchant, Daten zur Infografik

Als Schrift-Architekt berät und betreut Christian Allner seit 2011 KMUs darin, besser zu kommunizieren und Social Media zu verstehen. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er Seminare und Workshops an und ist als Speaker auf Barcamps und Events aktiv.
Er ist kaufmännisch ausgebildet (Immobilienverwalter im ersten Leben), in mehreren Branchenverbänden aktiv und promoviert zurzeit an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken, macht Radio mit #Onlinegeister und coacht bei Selbständig in Mitteldeutschland. Begeisterter Hobbykoch und Boulderer.

 

Über Christian Allner, M.A.

Als Schrift-Architekt berät und betreut Christian Allner seit 2011 KMUs darin, besser zu kommunizieren und Social Media zu verstehen. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er Seminare und Workshops an und ist als Speaker auf Barcamps und Events aktiv. Er ist kaufmännisch ausgebildet (Immobilienverwalter im ersten Leben), in mehreren Branchenverbänden aktiv und promoviert zurzeit an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken, macht Radio mit #Onlinegeister und coacht bei Selbständig in Mitteldeutschland. Begeisterter Hobbykoch und Boulderer.  
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