LinkedIn Ads – 7 häufige Fehler und 2 Tipps

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  • Im August 2020 haben 706 Mio. Nutzer weltweit (ca. 15 Mio. im DACH-Raum) auf LinkedIn zugegriffen
  • LinkedIn gehört zu Microsoft und ist in deren Infrastruktur eingebettet
  • Slideshare ist ein Tochterunternehmen; damit ist LinkedIn lohnenswert für Social Advertising

LinkedIn bietet sich an für effektives Online Marketing. Und dennoch gibt es einiges zu beachten und Fehler sind keine Häufigkeit.

7 Fehler bei LinkedIn Ads

Haben auch Sie bereits erste LinkedIn Ads getestet und sind auf einige Fehler gestoßen? Oder möchten Sie selbst die Werbung bei LinkedIn testen und möchten die häufigen Fehler von Beginn an vermeiden? Hier finden Sie die häufigsten Fehler, die Sie ganz einfach vermeiden können und so die Kampagne erfolgreich durchführen können.

Fehler 1: ein zu hohes Budget setzen

Da der Kampagnenmanager von LinkedIn so flexibel ist, muss das Budget nicht unbedingt groß sein. Sobald die Werbekampagne eingerichtet ist, können Advertiser jederzeit starten und stoppen. Dank der einzigartigen Such- und Targeting-Funktionen von LinkedIn können sie sicher sein, dass sie Ihre ideale Zielgruppe ansprechen. Viele Unternehmen setzen gerade die ersten Werbekampagnen mit einem viel zu hohen Budget an und erzielen so ein klares Minus. Wichtig ist hier vor allem, sich an die Sache heranzuarbeiten.

Besser: Budgets individuell setzen und besser nochmal anpassen

Fehler 2: falsches Targeting

Mit LinkedIn Targeting können Advertiser genau festlegen, welche Zielgruppe sie ansprechen möchten. Hier ist es wichtig sicherzustellen, dass die Entwicklung ihrer Käuferpersönlichkeit auf dem neuesten Stand ist, um zu wissen, dass sie die richtigen Personen in den richtigen Branchen, Standorten, Budgets und mehr ansprechen – und gegebenenfalls zu segmentieren. Macht nicht den Fehler, Ressourcen für unspezifische Werbung zu verschwenden.

Besser: Zielgruppen genau benennen

Fehler 3: Verwenden des falschen Anzeigentyps

Die Anzeigen können in verschiedenen Typen veröffentlicht werden. So gibt es beispielsweise die Textanzeigen, die nur auf dem Desktop angezeigt werden und sich nur auf Gruppenseiten oder Suchergebnisseiten fokussieren. Auf der anderen Seite stehen wiederrum die gesponserten Inhalte, die man zusätzlich noch vom Handy sehen kann und Updates enthalten. Bevor der Anzeigetyp gesetzt wird, sollte man sich genau über die Zielgruppe Gedanken machen und so die richtige Entscheidung treffen.

Besser: Medien und Ausspielgeräte festlegen

Fehler 4: die Leistung nicht messen und optimieren

Bei jeder Werbekampagne ist es wichtig zu wissen, was funktioniert und was nicht. So sollten alle Aspekte der Anzeige gemessen werden, um die Leistung zu bewerten. Das Korrigieren kleiner taktischer Fehler kann einen großen Unterschied für Werbekampagnen bedeuten.

Besser: Bei den ersten Durchläufen einer Kampagne immer die Details im Auge behalten und ggf. nachjustieren.

Fehler 5: zu wenig Recherche und Vorbereitung

Auch wenn LinkedIn ein Online Plattform ist, geht es dennoch um eine gute Vorbereitung der Marketing Strategie. Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Werbekampagne. Eine schlecht geplante, schlecht zielgerichtete Anzeige zu veröffentlichen und nur auf Ergebnisse zu hoffen, ist eine schlechte Strategie. Dieser Fehler ist tatsächlich sehr häufig und das Thema sollte gerade von Firmen mit mehr Achtsamkeit behandelt werden. Folgende Schritte sind hilfreich, um diesen Fehler zu verhindern:

  • Definieren Sie Ihre Anzeigen und richten Sie sie auf Ihre ideale Käuferpersönlichkeit aus
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Anzeige an einen relevanten Partner geht
  • Überprüfen Sie regelmäßig Anzeigen und testen Sie, wie Sie diese optimieren können

Besser: Immer vorbereitend planen; vor allem beim ersten Durchgang.

Fehler 6: eine zu kleine Zielgruppe

Der Schlüssel der LinkedIn Ads sind die Zielgruppen. Diese sollten jedoch nicht zu breit und nicht zu eng definiert werden. Während viele Unternehmen sehr auf eine definierte Zielgruppe, passiert häufig, dass die Zielgruppe zu sehr eingeschränkt wird. Ein guter Anhaltspunkt ist zum Beispiel mehr als 1.000 Mitglieder in Ihrer Zielgruppe.

Besser: Zielgruppen nicht zu groß (>1 Mio.), aber auch nicht zu klein (<1.000) wählen.

Fehler 7: geografische Ausrichtung zu weit

Wenn Sie dagegen Ihr geografisches Zielgebiet in Ihrer Kampagne zu weit einstellen, besteht die Gefahr, dass Sie Ihre Klickrate verringern und Ihr Budget sehr schnell verbrauchen. Wenn Ihre Zielgruppe beispielsweise verschiedene Länder abdeckt, ist es möglicherweise ratsam, für jedes Land unterschiedliche Kampagnen einzurichten. Auf diese Weise haben Sie mehr Kontrolle über die Ausgaben und können die Erfolgsraten besser überwachen.

Besser: Fokus auf Regionen, Städte und wenn notwendig Stadtteile.

2 Tipps: Zielgruppen berücksichtigen, Reichweite beachten

Zunächst einmal die Zielgruppen:

  • Weltweit wird LinkedIn von über 700 Millionen Nutzer verwendet!
  • Die Verteilung ist aber sehr ungleich
  • LinkedIn ist überrepräsentiert in: Nordamerika (177 Mio. Nutzer), Europa (152 Mio.), Ozeanien (13 Mio.)
  • LinkedIn ist unterrepräsentiert in: Afrika (36 Mio.), Asien (123 Mio. bzw. 144 Mio. inkl. Mittlerer Osten) und Lateinamerika (96 Mio. Nutzer)

Damit sind auch die Zielgruppen sehr unterschiedlich; vor allem, da LinkedIn ja primär von Berufstätigen genutzt wird. Und für diese gibt es nunmal eine altersmäßige Unter- und meist auch Obergrenze. In der Regel sind die Nutzer ab Mitte 20 bis Ende 50.

Dann zur Reichweite:

In Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügt LinkedIn über mindestens 10 Prozent der Gesamtbevölkerung als Nutzer. Mit 10 Mio. deutschen Nutzern (Januar 2020) (bzw. etwa 15 Mio. im DACH-Raum) liegt LinkedIn aktuell noch leicht hinter der deutsch-stämmigen Plattform XING zurück.


Quelle

Damit ist LinkedIn also höchst unterschiedlich stark aufgestellt. In Deutschland kann man fast die Münze werfen ob LinkedIn oder XING. Beide Plattformen sind sich recht ähnlich, wenngleich LinkedIn einen eher internationalen und XING einen eher Deutschland- bzw. DACH-Raum-Fokus hat.

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