Social Media für österreichische KMU: Darauf muss geachtet werden

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Die meisten Schlagzeilen rund um den Bereich Social Media generieren heuer natürlich die großen Unternehmen mit ihren beeindruckenden Präsenzen in den sozialen Medien. Schon so manch ein Verlauf bei Twitter, die eine oder andere Kampagne und nicht zuletzt gute Videos sind viral gegangen.

Nur 44 % österreichischer KMUs bei Social Media aktiv

Was für die großen Unternehmen in Deutschland gut klappt und auch toll für das Online-Marketing aussieht, funktioniert auch für die kleinen Unternehmer. Social Media hat den großen Vorteil einer geringen Einstiegshürde und eines geringen Bedarfs an Budget für die ersten Schritte. Dafür kann das eigene Unternehmen in den verschiedensten Bereichen profitieren.

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Doch österreichische Unternehmen tun sich hier noch schwer: Obwohl zwar 89 % der kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich per E-Mail erreichbar sind, sind nur 72 % überhaupt mit einer Website vertreten. Einen eigenen Onlineshop haben nur 15 % und lediglich 11 % informieren über einen eigenen Blog vom Tagesgeschäft. Beim Chatbot sind es sogar ganze 0 % der österreichischen KMUs, die solche Tools verwenden.

Niemand zwingt KMUs in ein Stiegenhaus-Rennen zur Spitze, doch die Stufen darf man schon etwas schneller gehen, um nicht komplett im Staub zurückzubleiben! Was also tun?

Social Media für das Kleinunternehmen nutzen

Wichtig bei der Suche nach einer guten Strategie für das Social-Marketing im eigenen Kleinunternehmen ist unter anderem die Auswahl der richtigen Kanäle. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten und jeder bekannte Dienst richtet sich dabei an eine leicht andere Zielgruppe.

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Als Unternehmen muss man sich also entscheiden, wie man die eigenen Ressourcen am ehesten einsetzt. Natürlich kann man versuchen auf allen Kanälen gleichzeitig aktiv zu sein. Um aber eine gewisse Qualität hinter die eigenen Beiträge zu bringen, sollte man sich auf ein oder zwei Netzwerke spezialisieren.

Facebooks Wandel von Jugend zu Kaufkraft?

Über viele Jahre war beispielsweise Facebook das bestimmende Medium im Bereich der sozialen Netzwerke. Tatsächlich finden sich heute dort sehr viel weniger junge Besucher als früher. Mit dem Alter der Benutzer ist aber auch die Kaufkraft gestiegen. Besonders dann, wenn man sich eher in einer konservativen oder sehr seriösen Branche befindet, ist Facebook immer noch die beste Möglichkeit, potenzielle Kunden für das eigene Unternehmen zu erreichen.

Social Sharing bei Jüngeren: Instagram und YouTube

Instagram und YouTube sind heute hingegen die Plattformen, die die stärkste Form der Interaktion zeigen und darüber hinaus eine junge Zielgruppe besitzen. Nachteil ist hier, dass man auf gute Medien angewiesen ist. Es braucht also Bilder, die Eindruck machen oder hochwertige Videos, wenn man die eigenen Kunden von sich überzeugen möchte. Die entsprechende Produktion kann mit einem entsprechenden Aufwand verbunden sein, dafür ist der Ertrag in diesem Bereich groß. Zuletzt gibt es noch Twitter. Diese Plattform ist besonders dafür geeignet, mit potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen. Die direkte Interaktion ist hier der Vorteil.

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Was muss beim Aufbau einer Präsenz in den sozialen Medien beachtet werden?

Soziale Medien leben von einer guten Interaktion mit den Besuchern und nicht zuletzt noch hochwertigen Inhalten. Wer die Seiten einfach nur als eine Plattform für klare Werbung versteht, wird mit dem eigenen Konzept scheitern. Typisch ist mit den Grundlagen des Content Marketing zu arbeiten. Dabei werden hochwertige Inhalte produziert, mit denen man sich selbst als Experte präsentieren kann. Die Besucher erhalten wertvolle Informationen für das, was sie gesucht haben und verbinden diese Informationen darüber hinaus mit dem eigenen Namen. Das ist auch im Sinne der Suchmaschinenoptimierung, die Content Marketing mit besonders guten Wertungen im Algorithmus unterstützen.

Darüber hinaus ist es auch wichtig zu beachten, dass auch in den sozialen Medien rechtliche Bestimmungen gelten. Eine Datenschutzerklärung sollte vorhanden sein und man sollte auch ein Impressum erstellen. Wenn man aber auf diese Kleinigkeiten achtet, sollte es in der heutigen Zeit nicht schwer sein, schon einmal eine Präsenz für Social-Marketing aufzubauen.

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