LinkedIn vs. Xing: Zahlen für Deutschland, Österreich und Schweiz

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Auf der Suche nach einem neuen Job? Heutzutage beginnt die Suche wahrscheinlich im Internet statt der Zeitung. Jobbörsen gibt es mittlerweile viele – und auch die Möglichkeit, sich selbst online zu präsentieren. Besonders gern nutzt man in Deutschland LinkedIn oder XING. Über diese Plattformen lässt sich ein berufliches Netzwerk aufbauen, Interessenten werden sichtbarer für potentielle Arbeitgeber und können auch selbst aktiv nach neuen Jobs Ausschau halten.

Vergleicht man Xing und LinkedIn miteinander, so scheint es auf den ersten Blick viele Parallelen zu geben. Auf beiden Plattformen gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich zu vermarkten und mit anderen in Kontakt zu treten. Schaut man aber ein wenig genauer hin, gibt es ein paar Unterschiede. Wir haben uns angesehen, wie die beiden Portale funktionieren und welche individuellen Vor- und Nachteile sie haben.

Infografik: XING vs. LinkedIn

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JahrNutzerzahlen bei LinkedInNutzerzahlen bei XING
202114,5 Mio.18 Mio.
202014 Mio.16 Mio.
201912 Mio.14 Mio.
201810 Mio.13 Mio.
Monatl. aktiver User im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) für Xing und LinkedIn

Basis-Account bei beiden Portalen kostenlos

Die Anmeldung bei LinkedIn und Xing ist kostenfrei. Wer bei LinkedIn mit dem Basis-Konto unterwegs ist, muss aber einige Einschränkungen hinnehmen. Dazu gehört zum Beispiel, dass nicht in Gänze angezeigt werden kann, wer auf dem eigenen Profil unterwegs war. Andere Nutzer anschreiben sowie selbst Kontakte knüpfen funktioniert aber dennoch, sodass auch mit dem Basis-Konto einiges möglich ist. Grundsätzlich empfiehlt sich der Basis-Account bei LinkedIn besonders dann, wenn Nutzer einfach mit Kollegen und Kolleginnen vernetzt bleiben möchten.

Auch bei Xing enthält ein Basis-Konto nicht alle Features, die das Portal bietet. Das Konto genügt aber, um Stellenanzeigen aufzugeben, Kontakte hinzuzufügen und zu verwalten und mit anderen zu kommunizieren. Möchte man das gesamte Angebot von Xing nutzen, liegen die Kosten bei 9,95 Euro monatlich, wenn für ein Jahr bezahlt wird. Möchte man die Möglichkeiten bei LinkedIn erweitern, gibt es unterschiedliche Pakete. Diese sind deutlich teurer als das, was bei Xing angeboten wird: Ein Recruiter-Paket oder Business-Abo kostet zum Beispiel 59,99 Euro im Monat.

Reichweite im Vergleich

Bei LinkedIn haben Nutzer ein umfangreiches Netzwerk an Menschen zur Verfügung. Denn gesucht werden kann nicht nur deutschlandweit, sondern international. Dass LinkedIn in punkto Reichweite die bessere Wahl ist, zeigt sich auch an den weltweit angemeldeten Personen: Auf diesem Portal sind es 756 Millionen.

Mit 18,8 Millionen sind es bei XING ebenfalls viele, aber eben doch deutlich weniger. Außerdem beschränkt sich das Netzwerk im Gegensatz zu LinkedIn auf den deutschsprachigen Raum. Das schließt neben Deutschland noch die Schweiz und Österreich mit ein. Wer also genau hier einen Job sucht, wird mit Xing gut klarkommen. Ist man aber auf der Suche nach internationalen Jobs und Aufträgen, etwa als Freelancer, der überall tätig sein kann, eröffnet LinkedIn weitaus mehr Optionen. Auch, wer in Branchen arbeitet, die international miteinander vernetzt sind, entscheidet sich lieber für LinkedIn. Schaut man sich etwa die große iGaming-Branche an, die international agiert, ist zu beobachten, dass Menschen aus aller Welt angeheuert werden. Die Branche boomt, wie man an den vielen erfolgreichen Vergleichsportalen wie etwa handycasinos24.com deutlich erkennen kann. Wir leben längst in einer globalen Welt, weshalb viele Menschen gern breit aufgestellt und für jedwede Optionen offenbleiben möchten. Wer möchte, kann auch problemlos beide Portale nutzen. So dürfte das Potential dann bestmöglich ausgeschöpft sein.

Handhabung: Welche Plattform ist benutzerfreundlicher?

Mitglieder freuen sich bei LinkedIn über eine einfach zu bedienende Nutzeroberfläche. Wer andere soziale Netzwerke nutzt, wird auch LinkedIn schnell verstanden haben: Das Postfach ist schnell gefunden, die eigene Seite zügig eingerichtet. Sobald das eigene Konto steht, können Kontakte gesucht und hinzugefügt werden. Sollten Fragen offenbleiben, empfiehlt es sich, einen Blick auf die kurzen Infotexte zu werfen, die verschiedene Features erklären.

Genau wie bei LinkedIn bekommen Nutzer bei Xing dann auch Kontakte vorgeschlagen, die zum eigenen Profil passen. Außerdem ist Xing ebenfalls sehr einfach und verständlich aufgebaut. Zu Verwirrungen dürfte es also bei beiden Portalen nicht kommen – und dank der Kontaktvorschläge taucht man schnell ins Geschehen ein und bekommt Lust, sich zu vernetzen.

Nutzung unterwegs möglich

Wie es sich für moderne soziale Netzwerke gehört, ist es ein Leichtes, Xing und LinkedIn am Mobilgerät zu nutzen. Beide Portale verfügen über eine eigene App, die sowohl für iOS- als auch Android-Geräte verfügbar ist. Über die App können die Plattformen genauso wie am Laptop genutzt werden: Kontakt lassen sich verwalten, Nachrichten beantworten und das Profil bearbeiten. So müssen sich Nutzer nicht nur auf den Schreibtisch beschränken, sondern können immer und überall auf dem Laufenden bleiben. Auch, wer sich beim Gespräch mit anderen vernetzen möchte, hat dank der Apps die direkte Möglichkeit dazu. Sollte man keine App herunterladen wollen, funktionieren beide Seiten auch reibungslos über den mobilen Browser. Die Webseite passt sich an die jeweilige Bildschirmgröße an und funktioniert ebenso intuitiv wie die Laptop-Variante.

Suchkriterien

Als Recruiter nutzt man verschiedene Strategien, um neue Bewerber ausfindig zu machen. Zum Einsatz kommen verschiedene Filter und Suchbegriffe, auch Sprachen und Städte werden in die Suche mit einbezogen.

LinkedIn legt den Fokus auf größere Städte. Das macht Sinn, handelt es sich doch um ein weltweit agierendes Netzwerk. Deshalb ist es sinnvoll, sich auf größere Städte zu konzentrieren – auch als Bewerber. So wird man leichter gefunden. Bei Xing hingegen liegt der Fokus auf den tatsächlichen Orten, sodass auch mit den Postleitzahlen gearbeitet werden kann.

Was die Sprache betrifft, wird auf LinkedIn vermehrt auf Englisch gesucht. Bei Xing geht es dagegen um den deutschsprachigen Raum. Auch das sollten Nutzer beachten, wenn Sie auf den Portalen leicht gefunden werden möchten. An diesen Unterschieden zeigt sich wieder, dass LinkedIn die bessere Wahl ist, wenn ein möglichst großes Netzwerk, das über den deutschen Markt hinausgeht, angestrebt wird.

Fazit: Beide Netzwerke sind nützlich, haben aber Unterschiede

Investiert man ein wenig Zeit, ist bei beiden Portalen schnell ein kostenloses Basis-Konto erstellt. Xing ist empfehlenswert, wenn sich Nutzer auf den deutschsprachigen Raum konzentrieren – dafür hat LinkedIn weitaus mehr Nutzer, wird gern auf Englisch genutzt (funktioniert je nach Branche aber auch gut auf Deutsch) und bietet insgesamt mehr Optionen. Möchte man über das kostenlose Angebot hinaus von Annehmlichkeiten profitieren, etwa als Recruiter, ist Xing die weitaus günstigere Wahl. Dafür bietet LinkedIn aber auch hier wieder mehr Möglichkeiten und eine viel größere Reichweite, wenn ein teures Paket gebucht wird. Am Ende entscheiden also die eigenen Ansprüche und die Ziele darüber, welches Portal besser geeignet ist. Gute Jobmöglichkeiten und Tools zur Bewerbersuche bieten beide Seiten.

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