E-Sport boomt: Blick in die lukrative Industrie & Launch unseres E-Sport-Podcasts!

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  • 34 Mio. Deutsche spielen Games und sind aktive Gamer
  • Etwa 48 Prozent sind Frauen
  • SocialMediaStatistik startet mit dem GAMEPLAY-Podcast!

In den letzten zehn Jahren hat der eSport enorme Fortschritte gemacht und sich von einer Untergrundkultur zu einer Mainstream-Industrie entwickelt. Diese Community wächst weltweit immens, wobei Länder wie Deutschland, China, Russland und Südkorea stark in die Entwicklung professioneller eSports-Spieler und Infrastruktur investieren. Tatsächlich wurde die Weltmeisterschaft von League of Legends im November 2019 von fast 100 Millionen Zuschauern verfolgt, mit einem Spitzenwert von 44 Millionen gleichzeitigen Zuschauern, die das Finale verfolgten.

E-Sport entwickelt sich: und wir begleiten mit eigenem Podcast!

Dennoch steckt die eSport-Branche noch in den Kinderschuhen, was die Organisation, die Geschäftsmöglichkeiten und die Attraktivität für den Mainstream angeht – vor allen Dingen in Deutschland. Und hier macht auch SocialMediaStatistik mit: Unser Podcast Onlinegeister hat sein erstes Spinoff gestartet: GAMEPLAY.

Der GAMEPLAY-Podcast entsteht in Zusammenarbeit mit dem E-Sport Hub Sachsen-Anhalt! GAMEPLAY ist DER Podcast zu E-Sport, Let’s Play und Gaming Culture. Egal ob Konsole, PC oder Mobile Device: Wir berichten über Hintergründe, erklären Begriffe und helfen aus dem Noob einen Pro zu machen. Die Sendung mit dem E-Sport.

DER Podcast zu E-Sport, Let’s Play und Gaming Culture – #GAMEPLAY

In Zusammenarbeit mit dem E-Sport Hub Sachsen-Anhalt! Egal ob Konsole, PC oder Mobile Device: Wir berichten über Hintergründe, erklären Begriffe und helfen aus dem Noob einen Pro zu machen. Die Sendung mit dem E-Sport.

Was ist eSport?

Einfach definiert, ist eSport das kompetitive Spielen von Computerspielen gegen andere Gamer, oft gegen Geld.

Dabei ist eSport anderen Sportarten sehr ähnlich. Neben Basketball, Eishockey oder Fußball beschäftigen Videospiele wie CSGO, League of Legends, Call of Duty oder Fortnite die Spieler stundenlang. Alle Spiele sind außerdem mit einem speziellen Regelwerk, einem Sportplatz und einer Wettbewerbsinfrastruktur ausgestattet, die Spieler, Teams, Ligen, Rundfunkveranstalter und Zuschauer umfasst. Mentale Stärke wird am meisten von eSportlern abverlangt – obwohl stundenlanges Spielen auf einem wettbewerbsfähigen Niveau auch körperliche Fitness erfordert.

Professionelle Teams bilden sich um Spieltitel herum und führen Spielerlisten, um in Turnieren auf der ganzen Welt anzutreten. Kurz gesagt: Professionelle Teams bündeln Talente und nutzen die verbesserte Verhandlungsmacht, um lukrativere Verträge mit Sponsoren und Werbetreibenden abzuschließen. Sie konkurrieren auch um Preisgelder und verkaufen oft Merchandising-Artikel online; allerdings stellen Sponsorenverträge den Großteil der Möglichkeiten dar.

eSport weltweit – die Beliebtheit wächst

Es wird geschätzt, dass es weltweit etwa 2,5 Milliarden Gamer gibt, ~15 % von ihnen kennen eSports und fast ~6 % von ihnen verfolgen aktiv eSports und damit verbundene Ereignisse wie Turniere, Meisterschaften, Teamrivalitäten, Kontroversen, Transfers usw. Mit einem so großen und schnell wachsenden Publikum sowie der Einführung von schnellerem Internet und besserer Gaming-Hardware scheint die zukünftige Chance für eSport größer zu sein als die aktuellen Unterhaltungsmöglichkeiten. Die eSport-Zuschauerzahlen sind dabei ein wichtiger Maßstab für alle beteiligten Akteur:

Mit etwa 947 Millionen US-Dollar ist der Umsatz der E-Sport-Branche im Jahr 2020 etwa elf Millionen US-Dollar geringer ausgefallen als 2019. Grund: Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen. Trotz des leichten Dämpfers prognostizieren die Expert:innen von Newzoo eine positive Entwicklung der E-Sport-Branche in den kommenden Jahren.

Wachstumsmotor sind dabei wachsende Zuschauerzahlen, nicht zuletzt angefeuert durch die Pandemie und dadurch fehlende Alternativen zur Freizeitgestaltung. Die Anzahl der Twitch-Streams wuchs im Januar auf den bisherigen Höchstwert. Einige der großen Sportligen fokussieren sich nun verstärkt auf E-Sport. Das E-Sport-Publikum soll bis 2024 auf rund 577 Millionen Fans weltweit ansteigen.

Diese Zahlen zeigen nicht nur den Hype und die Begeisterung hinter einem Spiel, sondern helfen auch dabei, das Interesse und die Reaktion der Zuschauer zu messen. So können Spiele stetig verbessert werden, beispielsweise indem neue Funktionen für das Gameplay durch Update-Patches und Umsatzoptimierung eingeführt werden.

Die steigende Beliebtheit spiegelt sich auch in den Umsatzzahlen wider. Hier eine Übersicht aus dem eSports Report von auspreiser:

Erfahren Sie mehr in dem eSports Report von auspreiser.de

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eSport in Deutschland: Eher die Strategen

In Deutschland wird eher strategisch gespielt. Mit Abstand sind nämlich Strategie-Spiele hierzulande populär. Darüber hinaus gibt es auch viele Nischen: Beispielsweise Mobile Games, die v.a. bei Frauen beliebt sind und Social Games auf sozialen Netzwerken, die ein Millionengeschäft sind.

Realistisch haben sich Games aber inzwischen in allen Bereichen und v.a. Altersschichten verbreitet: Jeweils etwa 5 Millionen Spieler haben wir in jedem Altersjahrzehnt. Im Größenverhältnis (es gibt inzwischen wesentlich mehr ältere als jüngere Menschen im Land) sind die jüngeren zwar statistisch stärker besetzt, aber in totalen Zahlen bilden alle Altersgruppen eine gleich attraktive Zielgruppe.

 

 

Traumberuf eSportler – wie realistisch ist es?

Auch der Jugend ist der Boom der eSport-Branche nicht entgangen. Jeder vierte 25-34-Jährige zählt eSportler in der Profi-Liga zu seinem Traumberuf. Realistisch ist es nicht und einen vorgegeben Weg Profigamer zu werden gibt es bis lang auch nicht. Allerdings gibt es einige Steps, die einem verhelfen können, mehr Aufmerksamkeit zu erlangen und somit seinem Traum vom Profi-eSportler einen Schritt näher zu kommen:

Eine Nische finden und sich zum Üben verpflichten

Es hilft dem Spieler, ein Spiel zu finden, in dem er gut ist, und sich in diesem kontinuierlich zu üben, um seine Fähigkeiten zu verfeinern. Um der Beste zu werden, ist es wichtig, von Anfang an jeden Tag im Spiel zu trainieren.

Turniere und Profispieler beobachten

Die Spielstrategien und -techniken von Profispielern zu beobachten und zu erfahren, wie sie sich auf eSport-Gaming-Events vorbereiten, kann neuen Spielern helfen, Methoden zu entwickeln, um Profi zu werden.

Pubstar-Status erreichen

Vor eSport-Turnieren hilft es Spielern, den Pubstar-Status zu erreichen, indem sie lokale Spiele spielen, um Anerkennung und Erfahrung zu sammeln. Hier müssen sich die Spieler darauf konzentrieren, sich auf der Gaming-Leiter nach oben zu arbeiten, was ihre Fähigkeiten hervorhebt.

Ab einer gewissen Bekanntheit werden viele E-Sportler auch Influencer. Hier vermischen sich Begriffe und Grenzen.

Neuromarketing: Influencern vertrauen!| Infografik

Erster großer Durchbruch?

Der erste Durchbruch eines Spielers ist sehr unterschiedlich. Ein Spieler könnte beispielsweise nach einem Stream das Angebot bekommen, an einem Turnier teilzunehmen, oder er wird von einer großen Firma angeworben, die ihm alles bietet: Verpflegung, einen Trainer und ein anständiges Gehalt.

Der erste Durchbruch eines Spielers ist nicht immer gleich, aber er ist ein wichtiges Sprungbrett für aufstrebende Profispieler, welches es zu nutzen gilt. Die Chance letztlich Profispieler zu werden bleibt jedoch mit 0,00008 % sehr gering.

Hören & Download

 

2018: E-Sport so beliebt wie noch nie

2018 stieg die Zuschauerzahl (dazu zählen sowohl gelegentliche Viewer als auch Die-Hard-Fans) auf 395 Millionen – ein 18 prozentiger Zuwachs seit 2017. Laut Prognose soll das jedoch noch übertroffen werden, denn 2022 werden bereits mehr als 644 Millionen Zuschauer, die zumindest gelegentlich E-Sports verfolgen, prognostiziert. Mit 75 Millionen stammen die meisten „Fans“ aus China, gefolgt von Zuschauern aus den USA und Brasilien.

Hinsichtlich der Anzahl an Zuschauern machen die Spiele sogar den traditionell beliebten Sportarten Konkurrenz. 2016 haben so zum Beispiel mehr Menschen das League-of-Legends-Finale gesehen als das Finalspiel der NBA – 43 Millionen vs. 31 Millionen!

Infografik SocialMediaStatistik.de zum Thema e-sport populaer lol csgo dota2 overwatch hearthstone

Weltweit gesehen, verbrachten Zuschauer insgesamt mehr als 1,2 Milliarden Stunden live oder über Streams mit dem Ansehen von E-Sports-Games. Zu den beliebtesten Spielen gehören hier beispielsweise League of Legends mit 347,8 Millionen, CS: Global Offensive mit 274,9 Millionen, Dota 2 mit 250,4 Millionen und Overwatch mit 101,3 Millionen Stunden.

Bund will E-Sport fördern

Bereits seit einiger Zeit steht die Diskussion im Raum ob der Bund bzw. die Bundesregierung den E-Sport wie andere Sportarten auch fördern soll. Die Debatte hierzu ist noch nicht abgeschlossen und in einer offiziellen Stellungnahme erklärte sich der Deutsche Bundestag zur Situation damit:

Ob E-Sport als Sport zu verstehen ist, sei durch die organisierten Sportverbände zu beantworten [...]. Die Bundesregierung erkenne die autonome Entscheidung des organisierten Sports an.

Auf oberster politischer Ebene muss also erst noch geklärt werden ob E-Sport überhaupt Sport ist - und damit förderfähig.

Förderung des eSports noch ungeklärt

Berlin: (hib/HAU) Die Erörterungen innerhalb der Bundesregierung zu einer Förderung des eSports sind noch nicht abgeschlossen. Das geht aus der Antwort der Regierung (19/9442) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/8769) hervor. Ob eSport als Sport zu verstehen ist, sei durch die organisier...

E-Sport-Vereine in Deutschland

In Deutschland organisieren sich immer mehr in E-Sport-Vereinen. Ob Clan, Gilde oder Team - die Metaphern reichen weit bei den Bezeichnungen. Neben großen Veranstaltern wie der Electronic Sports League (ESL) gibt es mit dem E-Sport Bund Deutschland (ESBD) auch einen deutschen Dachverband für E-Sportler. Aktuell sind 32 Vereine Mitglied von Stolberg (Planetkey Dynamics) bis Berlin (sprout, BIG, PANTHERS Gaming, 1. Berliner E-Sport-Club e.V.) und von Regensburg (Gamer Verein e.V.) bis Magdeburg (Magdeburg E-Sports e.V.).

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Die Mitgliederübersicht hier:

Mitglieder

ESBD - eSport-Bund Deutschland e.V. Oberwallstraße 6 10117 Berlin

Daneben gibt es auch viele nicht in größeren Ligen oder Verbänden organisierte Clubs.

Auch der Fokus der Teams liegt unterschiedlich: League of Legends, Counter Strike, Rocket League, Starcraft 2 oder andere Spiele werden auf professionellem Level gezockt.

Kleiner Skandal: E-Sport-Team von YouPorn gesperrt

Auch die Pornoplattform YouPorn sponsort ein E-Sport-Team. Nach eigenen Aussagen auf der Website besteht es aus aktuell 25 Spielern, unter anderem aus den USA, Kanada, Griechenland, Frankreich, Vereinigtes Königreich und Russland. Man kümmere sich vor allem um Kampfspiele wie Super Smash Bros Melee, Mortal Kombat, Street Fighter, CS:GO und vermutlich bald League of Legends.

Berühmtheit erlangte das Team 2016 als die ESL das Team YouPorn von einem Turnier ausschloss - mit Hinweis, dass Pornografie verboten sei.

Golem.de: IT-News für Profis

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Die unglaublichen Preisgelder im E-Sport

Wie Anfangs erwähnt, stellt das diesjährige „The International“ mit einem Preisgeld von weit mehr als 27 Millionen Euro in einem einzelnen Turnier einen Rekord auf. Das Preisgeld ist damit höher als bei vielen anderen prestigeträchtigen Sport-Events, wie z. B. dem Wimbledon, und hat sich über die letzten Jahre immer wieder gesteigert.

Das Event ist garantiert keine Ausnahmen, denn auch andere E-Sport-Turniere belohnen erfolgreiche Gamer in Millionenhöhe. Die League-of-Legends-Weltmeisterschaft hatte 2018 ein Preisgeld von über 6,4 Millionen US-Dollar und die Fortnite Fall Skirmish Series – Clubs Standings 4 Millionen US-Dollar. Fortnite erregte erst letztens Aufsehen, als der 16-jährige Kyle Giersdorf 3 Millionen US-Dollar bei der Solo-Weltmeisterschaft einstreichen konnte.

E-Sport auf Social Media

E-Sportler sind auch auf Social Media im Big Business. Tyler Blevins (aka Ninja) ist seit 2018 ganz oben mit dabei – noch vor Fußballweltstar Christiano Ronaldo. Der bekannte Streamer kam dank seinen Sessions auf Twitch auf über 150,3 Millionen Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares und Views) in sozialen Netzwerken und lag damit vor Ronaldo mit 139,3 Millionen und Cricket-Legende Virat Kohli (43,1 Millionen).

Twitter ist vor YouTube und Instagram die attraktivste Social-Media-Plattform. Hier sind die verschiedenen Teams, wie z. B. der FaZe Clan, nicht nur am aktivsten, sondern haben auch die größte Followerzahl.

Die E-Sport Goldgrube – so viel verdienen E-Sportler

Der E-Sportler KuroKy gilt als der bestbezahlte E-Sportler weltweit. Der Dota-2-Spieler hat in seiner aktiven Laufbahn bereits mehr als 4,2 Millionen US-Dollar abgesahnt. Bei anderen Spielen lässt allerdings auch gutes Geld verdienen: Xyp9x aus Dänemark hat bei CS: Global Offensive bereits mehr als 1,4 Millionen US-Dollar einnehmen können und Faker aus Südkorea bei League of Legends mehr als 1,2 Millionen US-Dollar. Weiter unten auf der Liste findet man dann noch neuere Spiele, wie z. B. Fortnite, bei dem der E-Sportler Tfue aus den USA schon mehr als 511.850 US-Dollar einheimsen konnte.

Mehr interessante Zahlen und Fakten könnt ihr in der folgenden Infografik nachlesen.

eSports - Aus der Nische ins RampenlichteSports - eine Infografik von MyDealz

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