UPDATE ZU TikTok: 8 Millionen Downloads und eine Frage | Podcast + Infografik + Analyse

UPDATE: TikTok selbst hat sich auf unseren Beitrag hin gemeldet. Wir haben einige Korrekturen vorgenommen und die Macher zum Interview eingeladen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

  • TikTok hatte 2018 über 8 Millionen Downloads in Deutschland
  • Mutterkonzern Bytedance wirbt aktuell massiv für die App; unter anderem bei Snapchat
  • Bytedance ist staatstreues Unternehmen auf Linie mit der kommunistischen Partei Chinas

“Das ist Snapchat als Mini Playback Show” – so beschreibt unser Redakteur Christian die Social-Media-App TikTok. Was ist dran? Woher kommt der Hype und wie gefährlich ist die App made in China?

Infografik: Wieso reden alle über TikTok?

Das lässt sich einfach beantworten, denn die App ist einfach sehr beliebt: Der größte Markt ist Indien mit über 119 Milllionen Downloads im Jahr 2018; gefolgt von den USA mit 39,6 Millionen Downloads, der Türkei mit 28,4 Millionen Downloads, Russland mit 24,3 Millionen Downloads und Deutschland mit 8,8 Millionen Downloads.

infografik-tiktok-downloads

Der Shit is hot – wirklich? Denn von den fast 9 Millionen Downloads sind lediglich etwas mehr als 4 Millionen Nutzer auch wirklich aktiv, wie unsere Premium-Infografik Social-Media-Universum weiß. Weniger als die Hälfte der Installationen werden also auch aktiv genutzt. Das sollte nicht überraschen, denn Schwund ist immer da. Es sollte aber auch zu Denken geben.

Warum ist TikTok so beliebt!?

Ein Grund für diesen starken Erfolg vor allem bei den Downloads sind TikToks bzw. Bytedances massive Werbeausgaben für die App. Unter anderem wird bei der direkten Konkurrenz, darunter Snapchat, Werbung geschaltet. Die Unternehmen machen da auch mit.

Ist TikTok fragwürdig?

Es stellt sich also die Frage: Wie vertrauenswürdig ist TikTok?

Wenn selbst die Stars TikTok meiden?

Lisa und Lena sind die beliebtesten TikToker – nein, waren. Im April 2019 haben sie ihr Konto gelöscht (Stand 32 Mio. Abonnenten) – u.a. weil ihnen die App zu unsicher geworden sei. Die Zwillinge hatten frühen Erfolg beim TikTok-Vorgänger Musical.ly, welcher 2017 aufgekauft und 2018 in TikTok integriert wurde. Und nun alles aufgeben? Einfach so passiert das sicher nicht.

Jugendgefährdender Betreiber auf kommunistischer Staatslinie?

TikTok wurde im März 2019 erst wegen Verstößen gegen Kinder-/Jugendschutz in den USA zu 5,7 Mio. USD Strafe verurteilt (wir berichteten in den Hausmeistereien vom März 2019).

KORREKTUR:

TikTok hat uns darauf hingewiesen, dass die Strafe für den Vorgänger-Dienst musical.ly ausgesprochen wurde und nicht für TikTok.

/ KORREKTUR

TikToks Mutterkonzern ByteDance hat sich in Person von CEO Zhang Yiming 2018 dazu verpflichtet, den „four consciousnesses” von Chinas Staatschef Xi Jinping gerecht zu werden: dazu gehört auch die „correct guidance of public opinion“ – also die korrekte Führung der öffentlichen Meinung.

KORREKTUR:

TikTok bat uns anzumerken, dass innerhalb Chinas TikTok nicht genutzt wird, sondern der Dienst Douyin. TikTok-Daten werden außerdem nicht in China gespeichert, sondern auf AWS-Servern von Amazon Web Services.

TikTok hat uns außerdem folgendes Statement geschickt:

„Unsere App ist ab 13 Jahren. Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Nutzer ein positives Erlebnis mit der App haben. Dafür haben wir verschiedene Sicherheitsmaßnahmen: Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, das eigene Profil auf ‚privat‘ zu stellen, damit eigene Inhalte nur mit ausgewählten Nutzern geteilt werden. Außerdem bietet TikTok einen eingeschränkten Anzeigemodus von Inhalten sowie eine individuelle Filterfunktion für Kommentare. Wir haben zudem ein Sicherheitszentrum eingerichtet. Darüber hinaus hat TikTok innerhalb der App weitreichende Meldefunktionen. Unsere Technologien überprüfen ständig alle hochgeladenen und geteilten Inhalte. Inhalte werden außerdem durch unser engagiertes Moderatorenteam gesichtet, das unangemessene Inhalte entfernt und Konten schließt, die gegen unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und damit auch gegen unsere Community Richtlinien verstoßen.“

Zum Sicherheitszentrum geht es hier:

Sicherheitszentrum | TikTok

Die Mission von TikTok besteht darin, Kreativität, Wissen und spannende Momente des alltäglichen Lebens zu erfassen und mit unserer Community zu teilen. Als globale Gemeinschaft, die durch Kreativität wächst, ist es wichtig, dass sich Nutzer in dieser Gemeinschaft sicher und geborgen fühlen.

/KORREKTUR

Doch warum nutzen so viele TikTok und warum ist die App eigentlich nur geklaut?

Alles nur geklaut? Wie funktioniert TikTok?

TikTok ist aktuell DIE Jugend-App: Mach ein Video von dir wie du singst oder Witziges machst und stell es online – eigentlich sehr simpel.

So simpel, so bekannt und schonmal gemacht. Denn eigentlich ist alles schon altbekannt bzw. hat TikTok viele Funktionen einfach von der Konkurrenz übernomme. Der YouTuber Walulis (gehört zu funk) hatte ein eigenes Video zu TikTok gemacht und die App satirisch analysiert:

Tik Tok: Ist die neue Hype-App gefährlich? | WALULIS

Karaoke in der Tasche: Tik Tok. Klingt doch toll! Einfach mal seine Liebe zu Musik hochladen. Und ein bisschen verrückt sein! Neben dem ganzen witzigen Rum- Karaokieren gibt es allerdings Debatten zur Zensur und Datenschutz. Warum die App dazu auch noch komplett geklaut ist, heute. → Wir sind Teil von funk!

TikTok ist ein Mix aus Instagram (Benutzeroberfläche), YouTube (Videoangebot), Snapchat (Storys, Community, Challenges) und Facebook (soziales Netzwerk). Die App selbst war früher als Musical.ly ja sogar ein komplett anderes Unternehmen und wurde von Bytedance erst aufgekauft.

Analyse: Unsere Meinung zum Thema

TikTok macht Spaß. Das ist der Mehrwert dieser App. Das soll sie auch können, denn die Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene.  Jedoch ist Vorsicht geboten, denn:

Ganz zu schweigen von den chinesischen Wurzeln – die an sich erstmal nichts Schlechtes sein sollen. China ist inzwischen ein Hochtechnologie-Land geworden – jedoch eines unter einer kommunistischen Diktatur besonderer Prägung.

Wir erinnern: TikTok-Mutter Bytedance hat scih Xi Jinpings vier Prinzipien unterworfen, welche unter anderem eine gelenkte öffentliche Meinung beinhalten. Hier sollten für jede westliche Demokratie die Alarmglocken schrillen. Wir behalten die Sache für euch im Auge.

Linktipps

Wer sich stärker mit TikTok beschäftigen möchte, für den haben wir ein paar Lese- und Linktips zusammengefasst:

  • Falco Punch – aktuell beliebtester dt. TikToker (6,3 Mio. Abonnenten)
  • “move2” – TikTok-Account von funk (Tanzchoreografien etc.)
  • DerSeminar” – unser TikTok-Account
  • TikTok: Coole App oder Gefahr? – mit Jannis Schakarian by Game of Phones: https://soundcloud.com/gameofphones/tiktok-coole-app-oder-gefahr-mit-jannis-schakarian
  • “TikTok: Mehr Sicherheit für Kinder” – Shau hin (Initiative von Bundesfamilienministerium, ARD, ZDf, TV Spielfilm): https://www.schau-hin.info/sicherheit-risiken/tiktok-musically-mehr-sicherheit-fuer-kinder/

Quellen und Links

  • https://omr.com/de/tik-tok-top-20-influencer/
  • https://de.statista.com/infografik/16904/anzahl-der-tiktok-downloads-auf-android-und-ios-geraete/
  • http://netzfeuilleton.de/tiktok-nutzer-in-deutschland/
  • vgl. Folge 031 vom Januar (Stats)
  • https://socialmediawatchblog.de/2019/03/18/journalismus-bei-tiktok-1live-wagt-die-ersten-experimente/
  • TikToks “Shoppable Ads” als Einsicht in die Denkweise der Generation Z: https://onlinemarketing.de/news/werbeanzeigen-tiktok-marketingpotential

Podcast hören & Download

Onlinegeister hören und abonnieren über … Apple Podcasts!Onlinegeister hören und abonnieren!Onlinegeister hören und abonnieren über Spotify!Onlinegeister hören und abonnieren über ... Amazon Alexa Flash Briefing!Onlinegeister hören und abonnieren über ... RSS!

72 Prozent sind der Meinung online manipuliert zu werden: Einsteigerguide | Podcast

In Zeiten, in denen “Fake News” in aller Munde sind, möchten wir darüber sprechen wie es möglich ist, dass wir so einfach im Internet manipuliert werden können. Zudem erklären wir, was genau Filterblasen sind und wie Framing und STT funktionieren. Und – was zum Nachdenken – sind wir im Grunde nicht alle jeden Tag aufs Neue manipulativ?

Online: Manipulation im Internet?

Filterblasen

Wir stellen die These auf, dass Filterblasen durch Algorithmen einseitig Interessen verstärken sollen. Bedeutet, wenn wir uns im Internet mit einem bestimmten Thema beschäftigen, bekommen wir eben zu diesem – oder ähnlich gearteten Themen – weitere Vorschläge. Dies kann durchaus radikalisieren.

Sehr einfach lässt sich dies zum Beispiel bei YouTube nachvollziehen, durch die Art der angezeigten Videovorschläge. Passend dazu die Duden-Definition von Filterblase:

“Eine selektive Informationsauswahl auf Webseiten durch Berücksichtigung des Nutzerverhaltens, -standorts o. Ä.”

Der Begriff selbst basiert auf dem Buch “the filter bubble. What the internet is hiding from you” von Eli Pariser, welches 2012 bei Penguin Press erschienen ist.

Der Duden verknüpft damit auch das Wort “Echokammer”, welches für überwiegenden oder ausschließlichen Kontakt mit Gleichgesinnten  – vorrangig  in sozialen Netzwerken – steht. An und für sich ist es aber keine Folge der Digitalisierung, dass wir uns manchmal bewusst für den “Weg des geringsten Widerstandes“ entscheiden und bevorzugterweise in einem homogenen Umfeld bewegen.

Beide Begriffe sind viel diskutiert, deswegen möchten wir euch gerne auf ein paar Quellen verweisen, falls ihr tiefer in das Thema eintauchen möchtet:

Digitale Demenz

Durch die einfache Möglichkeit an Informationen mittels des Internets zu gelangen, verschlechtert sich auch unser Gedächtnis. Dadurch nehmen wir auch sehr viel mehr Falschmeldungen auf und sind empfänglicher für gezielte Manipulation.

Bereits in unserer  Folge Nr. 27 haben wir uns mit dem Thema „Digitale Demenz“ im Detail auseinandergesetzt, hört gerne rein für weitere Details!

Manipulation DURCH das Internet?

Vorbild Instagram? Selbstbild, Identität und was ich eigentlich wert bin …

Studienergebnisse des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) beim Bayerischen Rundfunk zeigen, dass auf Instagram insbesondere jene Frauen erfolgreich sind, die einem normierten Schönheitsideal entsprechen.

Untersucht wurden dazu unter anderem 300 Posts von erfolgreichen Influencerinnen auf wiederkehrende Muster hin. „Sie sind dünn, langhaarig und beschäftigen sich hauptsächlich mit den Themen Mode, Ernährung und Beauty“.

Diese Studie wurde von der Schauspielerin Maria Furtwängler und ihrer Tochter Elisabeth in Auftrag gegeben. Besonders ein Zitat einer YouTuberin möchten wir herausheben:

„Eine starke eigene Meinung schmälert deinen finanziellen Wert.“

Wir halten das für äußerst bedauerlich in der heutigen Zeit, aber leider sehr bezeichnend – vor allem für Instagram?

Der Circle?

Wer diesen Spielfilm mit Emma Watson noch nicht kennt, dem geben wir ihn gerne als Filmtipp  (alternativ auch als Buchtipp) mit auf den Weg.

Für uns ist er vor allen Dingen in Zusammenhang mit einer Studie, die kürzlich bei Heise veröffentlicht wurde, erwähnenswert. Die Studie beschäftigt sich mit dem sogenannten “Social-Scoring-System”, welches in China bereits angewandt wird. Zu vergleichen am Ehesten mit unserem Verfahren zur Ermittlung der Kreditwürdigkeit. In diesem System wird – kurz gesagt – gutes Verhalten belohnt und schlechtes Verhalten bestraft. Interessant ist, dass jeder 6. Deutsche dieses System als Vorbild betrachtet.

Auch der Film behandelt dieses Thema in einer etwas abgeschwächten Form. Emma Watson gerät im Zuge ihres Jobs immer tiefer in den Strudel des “Circle” und wird am Ende 24 h von einer Live-Cam begleitet.

Der Film und das behandelte Thema ist – allem voran – beeindruckend, weil vieles davon bereits Teil unseres Alltags ist.

Framing, STT & Co.: Einsteiger-Guide der Manipulation

Framing

Framing findet tagtäglich im Internet statt und ist ein beliebtes Mittel zur Manipulation. Teilweise bewusst, teilweise unbewusst bestimmen wir anhand der Informationen die wir teilen, sowie in der Art und Weise wie wir sie mitteilen (welche Worte oder Metaphern verwendet werden), wie andere über das Thema denken.

Einige der bekanntesten Beispiele sind u.a. von den rechtskonvervativen Parteien wie AfD, CDU oder CSU verwendeten Begriffe wie “Asyltourismus” und “Flüchtlingswelle”. Diese zeichnen sofort ein negatives Bild in unseren Köpfen.

Framing ist gerade in der Politik von jeher ein äußerst beliebtes Mittel. Seien es bekannte Nazi-Begriffe, welche verharmlosend klingen wie „Endlösung“ (Massentötung ganzer Volksgruppen wie Juden, Sinti, Roma oder von Minderheiten wie Homosexuellen), verschleiern sollen wie der Begriff „Nationalsozialisten“ (womit die NSDAP v.a. linksorientierte Arbeiter ansprechen wolle, denn man sei ja selbst auch Sozialist, nur eben national orientiert) oder bewusst ausgrenzend wie „Volkskörper“ (die Bevölkerung als einheitlicher Organismus).

Framing-Manual der ARD

Es gab ein Gutachten bei der ARD, in dem – um das Image der Rundfunkgebühren zu verbessern – dazu aufgefordert wurde, auch entsprechende Begrifflichkeiten wie “Unterstützung für den freien Rundfunk” zu verwenden.

WDR-Direktor Jörg Schönenborn bezeichnete im Dezember 2012 den Rundfunkbeitrag als „Demokratie-Abgabe“ und löste damit bundesweit eine heftige Debatte aus.

Die Berichterstattung in Finnland über das bedingungslose Grundeinkommen hat – um dies negativ darzustellen – als Schlagzeile “Das Bedingungslose Grundeinkommen schafft keine Jobs”. Bewusst wird die andere Seite der Medaille außer acht gelassen.

Startup Framing bei Apple, Google & Co.

Auch das bekannte Unternehmen Apple hat hier mitgewirkt. Ein bereits 2012 geleaktes „Genius Training Student Workbook“ geht sehr deutlich auf den Wortschatz ein, welche Mitarbeiter in Apple Stores (die sog. Mac Geniuses) mitbringen sollten:

Apple-Geräte laufen beispielsweise niemals „heiß“, sie werden nur „warm“. Geräte haben auch keinen „Bug“ bzw. Fehler, sondern es tritt eine „Situation“ ein.

Unterhaltsam und faktisch auch korrekt aufbereitet wurde dies vom funk-Satiriker Walulis in diesem Video:

Apple Stores: So machen sie dich arm | WALULIS

Wie eine wohlhabende Werkstatt machen sie in teuren Reparaturen – Apple Läden. Die Stores kennen wir alle noch von den langen Schlangen, die sich immer davor gebildet haben, als Apple noch hype war. Heute kann man da einfach so reingehen und ganz viel Geld da lassen. Was für eine Verbesserung!

Ähnlich verhält es sich mit anderen Startups und dem Vokabular ebenfalls. So gibt es bei Google, Facebook & Co. kein Betriebsgelände, sondern in der Regel einen „Campus“. Es gibt auch keine Mitarbeiter-Kantine, sondern eine „Mensa“.

Dies soll v.a. positive Assoziationen der Mitarbeiter zu vergangenen Uni-Zeiten wecken, welche diese dann mit dem aktuellen Arbeitgeber gleichsetzen sollen.

Spontaneous Trait Inference & Transference (STI & STT)

  • STI: Beobachtetes Verhalten führt zu Annahmen über eine andere Person
  • STT: Wir übernehmen Eigenschaften oder Ansichten anderer, beispielsweise in Gesprächen oder aufgrund Aussagen die wir hören

In Psychology Today gab es dazu eine interessante Veröffentlichung: “The way you describe others is the way people see you”.

Manipulation in den sozialen Netzwerken

Die 2014 veröffentlichte Studie „Experimental evidence of massive-scale emotional contagion through social networks von Adam D. I. Kramer, Jamie E. Guillory und Jeffrey T. Hancock , beschäftigt sich mit der sogenannten “Gefühlsansteckung”. Dies bedeutet nichts anderes, als dass sich unsere Stimmung alleine mittels der Sprache übertragen kann.  nicht Gefühle übertragen sich also nicht nur  Face to Face, sondern auch Face to Facebook.

Insgesamt 689.003 Teilnehmer nahmen unfreiwillig an der Studie teil: Auch ihr könntet, sofern ihr Anfang 2012 bereits auf Facebook aktiv wart, ohne es zu ahnen Teil dieser Studie gewesen sein. Nach Bekanntwerden dieser Tatsache, war der Aufschrei natürlich groß.

In der Common Sense Media-Studie vom Oktober 2018 wurden US-Teenager dazu befragt, ob Social Media sie positiv oder negativ beeinflusst. Der Großteil hat einen positiven Effekt angegeben. Allerdings ist interessant, dass 72 % – das sind 3 von 4 (!) – glauben, online manipuliert zu werden.

Common Sense Media Studie 2018

Wann beginnt der Verfolgungswahn?

Wie weit geht wirkliche Manipulation und wann beginnt die Verschwörungstheorie? In welcher Häufigkeit war Manipulation schon immer da und wie oft wird bewusst manipuliert? Ist jede Form der Kommunikation nicht bereits Manipulation?

Diskutiert darüber, hinterlasst einen Kommentar und teilt eure Gedanken dazu  mit uns!

Hören & Download

Onlinegeister hören und abonnieren über ... Apple Podcasts!Onlinegeister hören und abonnieren über!Onlinegeister hören und unterstützen!Onlinegeister hören und abonnieren über ... Voice Republic!Onlinegeister hören und abonnieren über ... RSS!

Marketing bei Game of Thrones ⚔️| Podcast

Die Ausnahme-Serie Game of Thrones konnte nicht nur – entgegen den allgemeinen Trend –  ihre Zuschauerzahl von Staffel zu Staffel vervielfachen, sondern schaffte es auch, trotz teilweise weniger gelungener Staffeln, ihre Zuschauer bei der Stange zu halten. Grund genug für uns, um der Sache auf den Grund zu gehen und uns mit dem Marketing und Social Media-Management der Serie näher zu beschäftigen. Weiterlesen

“Brexit” 🇬🇧 | Podcast

Der Brexit schlägt schon seit einiger Zeit hohe Wellen und ist allerorts Thema. Auch wenn uns dieser in unserem Alltag bis dato kaum betrifft, ist es schade, wenn ein Staatenbund zu bröckeln beginnt. Warum wir den Brexit behandeln? Ganz einfach, auch bei den Themen Digitalisierung, DSGVO etc. spielt der Brexit wesentliche Rolle.

Brexit im Internet: 36 Prozent für „Remain“?

Wie man anhand der nachfolgenden Grafik erkennen kann, sind die Meinungen der Twitter-Nutzer durchaus ziemlich ausgeglichen.

Demnach sind 36,9 Prozent der in der berücksichtigten Twitter-Nutzer für einen Verbleib Großbritanniens. 24,9 Prozent sind neutral in der Frage und 33,66 Prozent wollten die EU verlassen. Somit hätten bei Twitter die sog. Remainer eine knappe Mehrheit gehabt.

Fakt ist aber, dass wenn es nach den Twitter-Nutzern ginge, es keinen Brexit gäbe. Dies mag damit zusammenhängen, dass Social Media-Nutzer meist jünger sind und sich auch mit Auslandsthemen mehr beschäftigen.

Ermittelt und veröffentlicht wurden die Zahlen im Zuge eines öffentlich geförderten wissenschaftlichen Projektes auf EUengage:

 

Was bisher geschah …

23.06.2016 – Großbritannien stimmt mit 51,9 % dafür, die Europäische Union zu verlassen. Die zu der Zeit federführenden Personen David Cameron und Nigel Farage haben die Segel gestrichen und der aktuellen Premierministerin Theresa May wurde die Aufgabe zuteil, das Land aus der EU zu führen.

Eine amüsante Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse gibt es auch als Meme zum Brexit:

Der Brexit als Meme

Wie sich der erste Austritt seit der Gründung des Staatenbundes nun entwickeln wird – ob es zu einem harten oder weichen Brexit kommt – lässt sich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht absehen.

Meinungen zum Brexit

Für diesen Beitrag durften wir Dieter Janecek MdB (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) interviewen, einleiten möchten wir das Thema jedoch mit der Meinung von Roger McNamee zum Thema Brexit und seine Auswirkungen auf das Internet.

Roger McNamee zum Brexit

McNamee ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann, Investor, Risikokapitalgeber und Musiker. Zudem ist er Gründungspartner der Risikokapitalfirma Elevation Partners und vor dessen Gründung, gründete er die Private-Equity-Firma Silver Lake Partners. Als eingefleischter Geschäftsmann sieht er die Problematik hauptsächlich bei den unterschiedlichen Ansichten Europas und der USA hinsichtlich Privatsphäre. Mit den europäischen Gesetzen hätten zum Beispiel Firmen wie Google weit weniger Chancen.

Interview mit Dieter Janecek

Kurz zur Person – Dieter Janecek ist deutscher Politiker (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Mitglied des deutschen Bundestages. Ebenso ist er Obmann im Ausschuss Digitale Agenda, Sprecher für Digitalwirtschaft und Digitale Transformation, sowie Mitglied in der Enquete-Kommission “Künstliche Intelligenz”.

Im Interview – welches im Podcast angehört werden kann – werden unter anderem folgende Fragen geklärt:

  • Welche Agenda verfolgt der Bund im Umgang mit dem “britischen” Internet?
  • Jedes 7. dt. Unternehmen Daten in UK verarbeiten: Mit welchem Schaden lässt sich bei einem No-Deal-Brexit für die Digitalwirtschaft rechnen?
  • Wie wirkt sich der Brexit auf die aktuelle Debatte um Upload-Filter etc. aus?
  • Welche Einschränkungen werden deutsche Bürger hinnehmen müssen, wenn der Brexit final kommt?
  • Gibt es, auch Argumente, die für einen harten Brexit sprechen?
  • Kann man es den Briten verdenken, dass sie rauswollen? Im Hinblick auf Artikel 13 und Uploadfilter … bezugnehmend auch auf den Tweet von Twitteruser McCouman

Nutzer und Anbieter im Internet: Was passiert beim Brexit?

Unterschied Nutzer und Anbieter im Netz

Generell muss unterschieden werden zwische Nutzer und Anbieter. “Normale” Internetnutzer haben wenig zu befürchten. Man ist jedoch gut beraten, in der nächsten Zeit bei Onlineshops, die man nutzt, einen Blick ins Impressum zu werfen und den Sitz des Unternehmens zu prüfen, um etwaige Schwierigkeiten beim Einkauf zu vermeiden..

Anbieter jedoch müssen mehr aufpassen und sollten vorab dringend prüfen, ob auch Dienste von britischen Firmen genutzt werden, wie beispielsweise das GDPR Cookie Consent Plugin oder Ähnliches. Bei einem No-Deal-Brexit könnte es nämlich passieren, dass dieses WordPress-Plugin plötzlich illegal ist.

Von der IHK (Industrie- und Handelskammer) wurde zu diesem Zweck eine Checkliste herausgegeben, die das angeführte Szenario bestätigt, sowie das Thema Datenaustausch konkretisiert – auch hinsichtlich Artikel 44 DSGVO.

Mehr zum Thema in der aktuellen #Onlinegeister-Ausgabe – unserem Radio-Podcast!

Podcast: Die heutige Jugend und das Internet

Im Oktober/November diesen Jahres sind zum Thema Jugend und ihre Internetnutzung, zwei Studien herausgekommen, über die wir unbedingt noch im gleichen Jahr berichten möchten. Was diese besagen und ob wir uns Sorgen machen müssen, erfahrt ihr im Beitrag.

Was sagen die Studien und was sagen Jugendliche selbst?

Das DIVSI (Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet) veröffentlichte die Studie 2018, mit dem Untertitel “Euphorie war gestern”. In dieser relativ umfangreichen Studie, dreht es sich generell um die Medien- und Internetnutzung von Jugendlichen.

Hier ganz wichtig, ist das Methodische vorgehen. Zum Beispiel die Frage “Was sind Jugendliche?”, ist lt. DIVSI folgendermaßen definiert:

  • 12-24-Jährige
  • in Deutschland lebend
  • jedes Geschlecht

Dies trifft auf ~8,67 Mio. Menschen zu (vgl. UNO Population Division 2015).

Die Studie besteht aus einem qualitativen und quantitativen Teil. In der quantitativen Repräsentativbefragung, wurden insgesamt 1.730 Jugendliche und junge Erwachsene befragt. 1.250 davon online und 480 davon persönlich. Eine tiefergehende Erklärung, liefert der nachfolgende grafische Überblick.

Was sind die Kernergebnisse?

Generell besagt die Studie, dass das Internet für heutige Jugendliche selbstverständlich geworden ist. Während 2014 noch zwei Prozent der jungen Menschen zwischen 14 und 24 offline waren, gibt es in dieser Altersgruppe heute keine Offliner mehr. 99 Prozent nutzen das Internet täglich, 2014 waren es noch 71 %. Auch die ARD-ZDF-Onlinestudie von 2017 und 2018, kommt auf ein ganz ähnliches Ergebnis.

Zudem sind 99,8 Prozent der in  Deutschland lebenden, zwischen 14 und 24 Jahre alten Personen, auch Smartphone-Besitzer. Insgesamt nur 7 Prozent steht heute kein mobiles Datenvolumen für die Internetnutzung zur Verfügung.

Sichtweise auf das Internet

Einen kleinen Auszug der aussagekräftigsten Statements, haben wir in nachfolgender Grafik zusammengefasst.

Internet-Milieus

Im Zuge der Studie wurden zudem die Internet-Milieus untersucht und die Ergebnisse denen aus 2014 gegenübergestellt. Betrachtet wurden Bildungsgrad, von niedrig bis hoch und die Grundorientierung, von traditionell bis postmodern.

Die Veränderung in diesem Zeitraum ist durchaus interessant. Zum Beispiel sind “die Vorsichtigen” und “die Verunsicherten” gänzlich weggefallen, “die Enthusiasten” – in großer Zahl – dafür dazugekommen.

Aus nachstehender Grafik können sämtliche Details herausgelesen werden.

Sicherheit

Beim Thema Sicherheit gibt es einige Punkte, die nicht nur auf die heutigen Jugendlichen zutreffen. Spam und der Befall mit Schadsoftware beispielsweise, kommen schon lange vor und betreffen alle Altersgruppen.

Was in den letzten Jahren jedoch hinzugekommen ist, sind sind Beleidigungen, Hate und Tracking.

Daraus resultiert vermutlich auch der Trend, sich immer mehr in geschlossene Gruppen – sogenannte Peergroups – zurückzuziehen und somit einen “geschützten Raum” zu schaffen und so zu kontrollieren, wen Informationen die ich teile, überhaupt erreichen.

Die Einstellung zum Sammeln und Verwerten privater Daten und personalisierter Werbung jedoch, ist durchaus ausgeglichen. Es gibt keine wirklichen Ausreißer, an denen man einen eindeutigen Trend festmachen kann.

Beim Thema Sicherheit der persönlichen Daten im Internet, wurde als Vergleichsjahr wieder das Jahr 2014 herangezogen. Die größten Veränderungen gab es bei der Angabe “Eher sicher” und “Völlig unsicher”. Dies lässt erkennen, dass Jugendliche im Vergleich zunehmend kritischer werden.

Geschlechterunterschiede

Bei der Risikowahrnehmung der Internetnutzung, gibt es einen Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Nutzern. Weibliche Internetnutzer sehen sich bereichsübergreifend generell einem größeren Risiko ausgesetzt. Dies mag teilweise an einer erhöhten Sensibilität für diese Themen liegen, dass aber zum Beispiel Diebstahl und Verbreitung von privaten und intimen Inhalten sowie Stalking eher Frauen betrifft, wurde auch durch den iCloud Leak von 2014 – auch The Fappening oder Celebgate genannt – ersichtlich.

Dazu passend, möchten wir eine Studie von Amnesty International verlinken. In dieser wurden Statistiken aufgestellt, wie oft es auf Twitter zu Beleidigungen, Hasskommentaren und Ähnlichem Frauen gegenüber kommt. Die Ergebnisse sind erschreckend. #ToxicTwitter

Pew-Research-Studie (USA)

Ergänzend zur DIVSI-Studie, möchten wir an dieser Stelle noch die Pew-Research-Studie (Pew ist ein bekanntes US-Institut) erwähnen. Hier ist zu beachten, dass die Studie sowie die daraus resultierenden Ergebnisse, nur für die USA gelten. Befragt wurden 1730 Jugendliche im Alter von 13 – 17 Jahren.

Die Kernergebnisse könnt ihr HIER abrufen.

Eine durchaus interessante Info die wir gerne herausheben möchten ist, dass die Jugendlichen generell positiv gegenüber Social Media eingestellt sind. Man ist zwar durchaus kritisch, die positiven Aspekte werden aber gegenüber den Negativen hervorgehoben.

An dieser Stelle möchten wir gerne an den Gartner Hype-Zyklus erinnern. Dieser stellt dar, welche Phasen bei der Einführung neuer Technologien durchlaufen werden. Angefangen bei überzogenen Erwartungen, gefolgt vom Tal der Enttäuschungen, gelangt man dann über den Pfad der Erleuchtung an den Punkt, an dem man effektiv damit arbeiten kann.

Hören & Download

Onlinegeister hören und abonnieren über ... iTunes!Onlinegeister hören und abonnieren über!Onlinegeister hören und unterstützen!Onlinegeister hören und abonnieren über ... Voice Republic!Onlinegeister hören und abonnieren über ... RSS!

Podcast: Discord auf Wachstumskurs + die Zukunft von Social Media?

Für die Gamer unter euch bedarf es vermutlich keiner detaillierten Erklärung, für alle anderen – die Discordapp bietet neben den Standardfunktionen eines Messengers noch einiges mehr – und bei uns erfahrt ihr was sie alles kann.

Was ist Discord?

Bei Discord handelt sich um ein kostenloses Programm für Instant Messaging, Chat und Sprachkonferenzen, das für Computer und Mobilgeräte entwickelt wurde, “um Gamer zusammenzubringen”. Der Dienst kann als Webanwendung im Browser oder mit proprietärer Client-Software auf allen gängigen Betriebssystemen genutzt werden. (Wikipedia)

Hier einige Eckdaten:

  • Entwickler: Hammer & Chisel
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Lizenz: proprietär
  • Betriebssystem: macOS, Windows, Android, iOS, Linux
  • Kategorie: IP-Telefonie, Instant Messaging, Peer-to-Peer, Videokonferenz
  • Geschrieben in: JavaScript, React, Elixir

Discord kann als Browseranwendung oder als App für Tablet oder Handy heruntergeladen werden.

In den letzten 3 Jahren hat sich die Anwendung von einer Alternative zu TeamSpeak, Ventrilo oder Skype entwickelt, zu einer neuen Form von Internet-Forum. Ganz ähnlich der Plattform Reddit.

Weil diese App über verschiedenste Funktionen wie VoiceChat, reguläre Chats, persönliche Chats, Freundesgruppen und große Fan-Server verfügt und zudem die Kombination von Chat und Forum viele Leute anspricht, ist Discord immer populärer geworden.

Wie hat sich Discord entwickelt?

Mit derzeit 180.000 Nutzern, wird der größte Server für Fortnite verwendet. Daran kann man schon erkennen, dass sich Discord auf Gamer/Gaming spezialisiert hat, auch wenn man die Anwendung – wie bereits erwähnt – vielseitig einsetzen kann.

Es gibt viele Fangemeinden die einen Discord-Server gegründet haben. Beispielsweise bietet Miracle of Sound seinen Unterstützern auf Patreon exklusiven Zugriff auf seinen Discord-Server. Generell hat sich zwischen diesen beiden Plattformen eine Art Symbiose entwickelt.

Auf einem Server können Unterkategorien – sogenannte Channels – angelegt werden, um einzelne Themenbereiche abzugrenzen. Dies funktioniert ähnlich wie bei Twitter mit Hashtags – beispielsweise #Musik etc.
Am ehesten kann dies verglichen werden mit geschlossenen WhatsApp-Gruppen, Channels bei Slack und allem voran IRC-ChatsAuch ein Vergleich zu Mastodon kann gezogen werden, wobei es sich hier – im Gegensatz zu Discord – um eine Open Source-Software handelt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es die Anwendung schon ein Instant Messenger ist, allerdings zusätzlich zu den Funktionen von beispielsweise WhatsApp oder Telegram, die Funktion eines Forums erfüllen kann.

Discord: Eine Zukunft von Social Media?

Da Discord mehr oder weniger ein “Best of” aus verschiedenen Anwendungen darstellt, ist es durchaus vorstellbar, dass diese Plattform eine Zukunft von Social Media darstellt.

Auch als Dokumentation für Unternehmen, Organisationen oder Gruppen ist Discord durchaus eine gute Alternative.

Discord sollte zukünftig nur darauf achten, sich selbst nicht im Weg zu stehen. Beispielsweise wurden die Nutzungsbedingungen in den letzten Wochen dahingehend erweitert, dass es Nutzern nicht möglich ist, im Fall des Falles mit einer Sammelklage gegen Discord anzutreten. Nach europäischem Recht wäre dies so auch nicht haltbar, nach amerikanischem Recht sehr wohl.

Hinweis von unserer Seite: Sollte man unternehmerisch auf solchen Plattformen unterwegs sein, ist man generell gut beraten, verstärkt darauf zu achten, dass alles rechtlich sicher ist, ansonsten kann es ganz schnell zu rechtlichen Problemen führen.

Was denken wir darüber?

Bei uns ist Discord hauptsächlich für die Kommunikation mit Gruppen oder als NewsFeed in Verwendung und neben Twitter eines der meist verwendeten Tools.

Auf jeden Fall möchten wir an dieser Stelle jedoch noch ein paar Open Source und Non-Commercial-Alternativen erwähnen. Neben Psi, Pidgin und Fire ist unser persönlicher Tipp MEGAchatHier handelt sich um einen klassischen Cloud-Anbieter, der parallel dazu eine Chat-Funktion anbietet. MEGA ist ein Unternehmen aus Neuseeland bietet seinen Nutzern eine gewaltige Verschlüsselung. Mittlerweile wurde unter Open-Source-Lizenz auch der Quelltext veröffentlicht, somit kann dies auch jederzeit nachgeprüft werden.

Hören & Download

Onlinegeister hören und abonnieren über ... iTunes!Onlinegeister hören und abonnieren über!Onlinegeister hören und unterstützen!Onlinegeister hören und abonnieren über ... Voice Republic!Onlinegeister hören und abonnieren über ... RSS!

Podcast: Social Media in Deutschland – inkl. Trends für 2018

Die Sozialen Medien sind in unserer Gesellschaft nicht mehr weg zu denken. Mal eben schnell die Mails checken, die Pause nutzen um, bei einem YouTube-Video oder Onlinegame kurz den Kopf frei zu bekommen, Filme oder Serien über Netflix oder Amazon streamen oder schlicht und einfach um mit Familie und Freunden zu kommunizieren. Weiterlesen