Update: Nutzerzahlen Q1 2019: Facebook strauchelt, Twitter triumphiert, XING wächst und Snap stagniert? | Podcast

Was haltet ihr davon: Wir berichten von den Quartalszahlen börsennotierter Unternehmen. Schreibt uns eure Meinung!

Weiterlesen

“Brexit” 🇬🇧 | Podcast

Der Brexit schlägt schon seit einiger Zeit hohe Wellen und ist allerorts Thema. Auch wenn uns dieser in unserem Alltag bis dato kaum betrifft, ist es schade, wenn ein Staatenbund zu bröckeln beginnt. Warum wir den Brexit behandeln? Ganz einfach, auch bei den Themen Digitalisierung, DSGVO etc. spielt der Brexit wesentliche Rolle.

Brexit im Internet: 36 Prozent für „Remain“?

Wie man anhand der nachfolgenden Grafik erkennen kann, sind die Meinungen der Twitter-Nutzer durchaus ziemlich ausgeglichen.

Demnach sind 36,9 Prozent der in der berücksichtigten Twitter-Nutzer für einen Verbleib Großbritanniens. 24,9 Prozent sind neutral in der Frage und 33,66 Prozent wollten die EU verlassen. Somit hätten bei Twitter die sog. Remainer eine knappe Mehrheit gehabt.

Fakt ist aber, dass wenn es nach den Twitter-Nutzern ginge, es keinen Brexit gäbe. Dies mag damit zusammenhängen, dass Social Media-Nutzer meist jünger sind und sich auch mit Auslandsthemen mehr beschäftigen.

Ermittelt und veröffentlicht wurden die Zahlen im Zuge eines öffentlich geförderten wissenschaftlichen Projektes auf EUengage:

 

Was bisher geschah …

23.06.2016 – Großbritannien stimmt mit 51,9 % dafür, die Europäische Union zu verlassen. Die zu der Zeit federführenden Personen David Cameron und Nigel Farage haben die Segel gestrichen und der aktuellen Premierministerin Theresa May wurde die Aufgabe zuteil, das Land aus der EU zu führen.

Eine amüsante Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse gibt es auch als Meme zum Brexit:

Der Brexit als Meme

Wie sich der erste Austritt seit der Gründung des Staatenbundes nun entwickeln wird – ob es zu einem harten oder weichen Brexit kommt – lässt sich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht absehen.

Meinungen zum Brexit

Für diesen Beitrag durften wir Dieter Janecek MdB (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) interviewen, einleiten möchten wir das Thema jedoch mit der Meinung von Roger McNamee zum Thema Brexit und seine Auswirkungen auf das Internet.

Roger McNamee zum Brexit

McNamee ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann, Investor, Risikokapitalgeber und Musiker. Zudem ist er Gründungspartner der Risikokapitalfirma Elevation Partners und vor dessen Gründung, gründete er die Private-Equity-Firma Silver Lake Partners. Als eingefleischter Geschäftsmann sieht er die Problematik hauptsächlich bei den unterschiedlichen Ansichten Europas und der USA hinsichtlich Privatsphäre. Mit den europäischen Gesetzen hätten zum Beispiel Firmen wie Google weit weniger Chancen.

Interview mit Dieter Janecek

Kurz zur Person – Dieter Janecek ist deutscher Politiker (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Mitglied des deutschen Bundestages. Ebenso ist er Obmann im Ausschuss Digitale Agenda, Sprecher für Digitalwirtschaft und Digitale Transformation, sowie Mitglied in der Enquete-Kommission “Künstliche Intelligenz”.

Im Interview – welches im Podcast angehört werden kann – werden unter anderem folgende Fragen geklärt:

  • Welche Agenda verfolgt der Bund im Umgang mit dem “britischen” Internet?
  • Jedes 7. dt. Unternehmen Daten in UK verarbeiten: Mit welchem Schaden lässt sich bei einem No-Deal-Brexit für die Digitalwirtschaft rechnen?
  • Wie wirkt sich der Brexit auf die aktuelle Debatte um Upload-Filter etc. aus?
  • Welche Einschränkungen werden deutsche Bürger hinnehmen müssen, wenn der Brexit final kommt?
  • Gibt es, auch Argumente, die für einen harten Brexit sprechen?
  • Kann man es den Briten verdenken, dass sie rauswollen? Im Hinblick auf Artikel 13 und Uploadfilter … bezugnehmend auch auf den Tweet von Twitteruser McCouman

Nutzer und Anbieter im Internet: Was passiert beim Brexit?

Unterschied Nutzer und Anbieter im Netz

Generell muss unterschieden werden zwische Nutzer und Anbieter. “Normale” Internetnutzer haben wenig zu befürchten. Man ist jedoch gut beraten, in der nächsten Zeit bei Onlineshops, die man nutzt, einen Blick ins Impressum zu werfen und den Sitz des Unternehmens zu prüfen, um etwaige Schwierigkeiten beim Einkauf zu vermeiden..

Anbieter jedoch müssen mehr aufpassen und sollten vorab dringend prüfen, ob auch Dienste von britischen Firmen genutzt werden, wie beispielsweise das GDPR Cookie Consent Plugin oder Ähnliches. Bei einem No-Deal-Brexit könnte es nämlich passieren, dass dieses WordPress-Plugin plötzlich illegal ist.

Von der IHK (Industrie- und Handelskammer) wurde zu diesem Zweck eine Checkliste herausgegeben, die das angeführte Szenario bestätigt, sowie das Thema Datenaustausch konkretisiert – auch hinsichtlich Artikel 44 DSGVO.

Mehr zum Thema in der aktuellen #Onlinegeister-Ausgabe – unserem Radio-Podcast!

Werbung bei WhatsApp: Wann kommt’s?

whatsapp logo mensch frau hand smartphone

Seit Anfang des Jahres beschäftigt nicht nur Profis das Thema: Bei WhatsApp kommen bald Werbeanzeigen. Doch wie ist der aktuelle Stand? Facebook kündigte WhatsApp-Werbung an … … doch bislang hat sich nicht viel getan in der Praxis. Im Werbeanzeigenmanager von Facebook finden sich die üblichen Verdächtigen: Facebook, Instagram, (Facebook) Messenger.…

Weiterlesen

Social games auf Facebook & Co.: Alte Mädchen gamen mehr?

Social-Media-Plattformen sind immer häufiger auch Spiele-Hubs und damit ein zunehmender Wirtschaftsfaktor: Facebook ist da auch kein gewöhnliches soziales Netzwerk, denn es bietet neben seinen bekannten Funktionen tausende Online-Spiele aus den verschiedensten Themenbereichen. Alte Mädchen gamen mehr? Eine Erhebung im Rahmen der Statista Market Analytics ergab vor einiger Zeit, dass Männer…

Weiterlesen

Messenger Marketing – Was es ist und warum es immer wichtiger wird

Infografik SocialMediaStatistik.de zum Thema messenger nutzung deutschland

Im Marketing ist es besonders wichtig, die Kunden genau dort abzuholen, wo sie sich aktuell befinden. Sei es im Sinne des Wissensstands über bestimmte Produkte oder Lösungen, tatsächlich ortsbezogen oder aber die direkte Kundenansprache über Medien, die der potenzielle Kunde bereits nutzt. Messenger-Marketing immer relevanter Fernsehen, Radio und inzwischen auch…

Weiterlesen

📊 Social Media in Deutschland 2019 | Podcast

Social Media hat sich im Lauf der Jahre in Deutschland gewandelt: Vor zehn Jahren war studiVZ das heiße Ding, vor fünf Jahren konnte man über Facebook alles verkaufen und heute ist Social Media ein Werkzeug für Hassreden und Spaltung. Richtig? Wie ist der aktuelle Status Quo bei Social Media? Mit Zahlen, Daten und Fakten besprechen wir das im Podcast + Ausblick.

Social Media in Deutschland: Das sind die aktuellen Zahlen für 2019

2018 war kein gutes Jahr für Social. Facebooks unendliche Datenskandale haben zum schlechten Ruf ebenso beigetragen wie die ganzen Missdeutungen zur Datenschutz-Grundverordnung (mich könnt ihr übrigens hier als Datenschutzbeauftragten bestellen, auch für Checks). Wie wird 2019? Für den aktuellen Stand haben wir euch eine tolle Infografik bereitgestellt, die ihr hier findet oder über den Bildlink:

Und was sind nun GAFA und BAT?!

GAFA und BAT sind Abkürzungen für die wichtigsten Tech-Unternehmen in den USA bzw. China. GAFA steht hier für Google, Amazon, Facebook, Apple. Gelegentlich werden auch Tesla oder Microsoft ergänzt, so dass wir GAFAT oder GAFAM bekommen.

BAT steht für Baidu (Google-Äquivalent), Alibaba (Amazon-Konkurrent) und Tencent (Social-Media-Riese).

Wir erwarten, dass sich diese Konkurrenz auch in Zukunft fortsetzt und intensiviert. Allein Alibaba gehört bereits in Deutschland zu den Top 50 der beliebtesten Websites.

Erkenntnis: Social Media ist gekommen und bleibt – wandelt sich aber auch!

Facebooks Stern ist teilweise am Sinken, YouTube nutzt jeder (nur erstellen zu wenige Leute auch Videos), Google+ ist tot, Musical.ly wurde zu Tik Tok, Twitter hat ein Finanzierungsproblem, XING ist nur in Deutschland relevant …

All diese Beispiele sollen zeigen: Social Media ist da und bleibt da. Aber die Zeit der großen allumfassenden Plattformen ist vorbei. Spezialisierung, Zielgruppenbildung und das Einnisten in Nischen steht an.

Mehr zum Thema in der aktuellen #Onlinegeister-Ausgabe – unserem Radio-Podcast!

Social Media Trends 2019: Wird das was mit individuellen KPIs, Social Selling & Co.?

Social-Media-Marketing gehört zu den Online-Marketing-Disziplinen, die einem stetigen Wandel unterliegen, was bedeutet, dass Marketingverantwortliche besonders viel Zeit und Aufmerksamkeit in diese investieren müssen um stets optimale und nachhaltige Ergebnisse erzielen zu können. Besonders zum Anfang des Jahres, wenn wichtige Marketingbudgets festgelegt und verteilt werden, fragen sich viele Webmaster und Manager,…

Weiterlesen

Podcast: Die heutige Jugend und das Internet

Im Oktober/November diesen Jahres sind zum Thema Jugend und ihre Internetnutzung, zwei Studien herausgekommen, über die wir unbedingt noch im gleichen Jahr berichten möchten. Was diese besagen und ob wir uns Sorgen machen müssen, erfahrt ihr im Beitrag.

Was sagen die Studien und was sagen Jugendliche selbst?

Das DIVSI (Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet) veröffentlichte die Studie 2018, mit dem Untertitel “Euphorie war gestern”. In dieser relativ umfangreichen Studie, dreht es sich generell um die Medien- und Internetnutzung von Jugendlichen.

Hier ganz wichtig, ist das Methodische vorgehen. Zum Beispiel die Frage “Was sind Jugendliche?”, ist lt. DIVSI folgendermaßen definiert:

  • 12-24-Jährige
  • in Deutschland lebend
  • jedes Geschlecht

Dies trifft auf ~8,67 Mio. Menschen zu (vgl. UNO Population Division 2015).

Die Studie besteht aus einem qualitativen und quantitativen Teil. In der quantitativen Repräsentativbefragung, wurden insgesamt 1.730 Jugendliche und junge Erwachsene befragt. 1.250 davon online und 480 davon persönlich. Eine tiefergehende Erklärung, liefert der nachfolgende grafische Überblick.

Was sind die Kernergebnisse?

Generell besagt die Studie, dass das Internet für heutige Jugendliche selbstverständlich geworden ist. Während 2014 noch zwei Prozent der jungen Menschen zwischen 14 und 24 offline waren, gibt es in dieser Altersgruppe heute keine Offliner mehr. 99 Prozent nutzen das Internet täglich, 2014 waren es noch 71 %. Auch die ARD-ZDF-Onlinestudie von 2017 und 2018, kommt auf ein ganz ähnliches Ergebnis.

Zudem sind 99,8 Prozent der in  Deutschland lebenden, zwischen 14 und 24 Jahre alten Personen, auch Smartphone-Besitzer. Insgesamt nur 7 Prozent steht heute kein mobiles Datenvolumen für die Internetnutzung zur Verfügung.

Sichtweise auf das Internet

Einen kleinen Auszug der aussagekräftigsten Statements, haben wir in nachfolgender Grafik zusammengefasst.

Internet-Milieus

Im Zuge der Studie wurden zudem die Internet-Milieus untersucht und die Ergebnisse denen aus 2014 gegenübergestellt. Betrachtet wurden Bildungsgrad, von niedrig bis hoch und die Grundorientierung, von traditionell bis postmodern.

Die Veränderung in diesem Zeitraum ist durchaus interessant. Zum Beispiel sind “die Vorsichtigen” und “die Verunsicherten” gänzlich weggefallen, “die Enthusiasten” – in großer Zahl – dafür dazugekommen.

Aus nachstehender Grafik können sämtliche Details herausgelesen werden.

Sicherheit

Beim Thema Sicherheit gibt es einige Punkte, die nicht nur auf die heutigen Jugendlichen zutreffen. Spam und der Befall mit Schadsoftware beispielsweise, kommen schon lange vor und betreffen alle Altersgruppen.

Was in den letzten Jahren jedoch hinzugekommen ist, sind sind Beleidigungen, Hate und Tracking.

Daraus resultiert vermutlich auch der Trend, sich immer mehr in geschlossene Gruppen – sogenannte Peergroups – zurückzuziehen und somit einen “geschützten Raum” zu schaffen und so zu kontrollieren, wen Informationen die ich teile, überhaupt erreichen.

Die Einstellung zum Sammeln und Verwerten privater Daten und personalisierter Werbung jedoch, ist durchaus ausgeglichen. Es gibt keine wirklichen Ausreißer, an denen man einen eindeutigen Trend festmachen kann.

Beim Thema Sicherheit der persönlichen Daten im Internet, wurde als Vergleichsjahr wieder das Jahr 2014 herangezogen. Die größten Veränderungen gab es bei der Angabe “Eher sicher” und “Völlig unsicher”. Dies lässt erkennen, dass Jugendliche im Vergleich zunehmend kritischer werden.

Geschlechterunterschiede

Bei der Risikowahrnehmung der Internetnutzung, gibt es einen Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Nutzern. Weibliche Internetnutzer sehen sich bereichsübergreifend generell einem größeren Risiko ausgesetzt. Dies mag teilweise an einer erhöhten Sensibilität für diese Themen liegen, dass aber zum Beispiel Diebstahl und Verbreitung von privaten und intimen Inhalten sowie Stalking eher Frauen betrifft, wurde auch durch den iCloud Leak von 2014 – auch The Fappening oder Celebgate genannt – ersichtlich.

Dazu passend, möchten wir eine Studie von Amnesty International verlinken. In dieser wurden Statistiken aufgestellt, wie oft es auf Twitter zu Beleidigungen, Hasskommentaren und Ähnlichem Frauen gegenüber kommt. Die Ergebnisse sind erschreckend. #ToxicTwitter

Pew-Research-Studie (USA)

Ergänzend zur DIVSI-Studie, möchten wir an dieser Stelle noch die Pew-Research-Studie (Pew ist ein bekanntes US-Institut) erwähnen. Hier ist zu beachten, dass die Studie sowie die daraus resultierenden Ergebnisse, nur für die USA gelten. Befragt wurden 1730 Jugendliche im Alter von 13 – 17 Jahren.

Die Kernergebnisse könnt ihr HIER abrufen.

Eine durchaus interessante Info die wir gerne herausheben möchten ist, dass die Jugendlichen generell positiv gegenüber Social Media eingestellt sind. Man ist zwar durchaus kritisch, die positiven Aspekte werden aber gegenüber den Negativen hervorgehoben.

An dieser Stelle möchten wir gerne an den Gartner Hype-Zyklus erinnern. Dieser stellt dar, welche Phasen bei der Einführung neuer Technologien durchlaufen werden. Angefangen bei überzogenen Erwartungen, gefolgt vom Tal der Enttäuschungen, gelangt man dann über den Pfad der Erleuchtung an den Punkt, an dem man effektiv damit arbeiten kann.

Hören & Download

Onlinegeister hören und abonnieren über ... iTunes!Onlinegeister hören und abonnieren über!Onlinegeister hören und unterstützen!Onlinegeister hören und abonnieren über ... Voice Republic!Onlinegeister hören und abonnieren über ... RSS!

Remote Working: 10 Prozent arbeiten schon von zu Hause + Tipps für die Selbständigkeit

Infografik SocialMediaStatistik.de zum Thema remote work

Von zu Hause arbeiten wird immer beliebter: Homeoffice, Remote Working oder früher Telearbeite genannt, ist das ortsunabhängige Arbeiten ein seit Jahren anhaltender Trend. In einer repräsentativen Umfrage u.a. durch den Branchenverband Bitkom gab mehr als jeder Fünfte (21 Prozent) an lieber von zu Hause aus arbeiten zu wollen. Mehrmals pro…

Weiterlesen