Erfolgsgeschichte Tinder: Synonym fĂŒr digitales Dating?

  • Tinder wurde im vergangenen Jahr umsatzstĂ€rkste App Google Play Store (Kategorie „Lifestyle“)
  • Auch in Deutschland ist die App populĂ€r: 2015 bereits 2 Mio. aktive Nutzer
  • Im ersten Quartal 2021 gibt es weltweit mehr als 6 Mio. zahlende Abonnenten bei Tinder

JĂŒngere Menschen und Heranwachsende lassen sich von den Möglichkeiten, die das Internet bietet besonders leicht beeinflussen. Im Gegensatz zu der vorherigen Generation wachsen sie damit auf und haben keine Vergleichsmöglichkeiten, wie es ohne diese Technologie war. Besonders in der jungen Generation der digital affinen Menschen avancierte der Markenname Tinder zum Synonym fĂŒr Online-Dating. Wie geht also die Generation Y und Z mit Dating um?
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E-Sport boomt: Blick in die lukrative Industrie & Launch unseres E-Sport-Podcasts!

34 Mio. Deutsche spielen Games und sind aktive Gamer Etwa 48 Prozent sind Frauen SocialMediaStatistik startet mit dem GAMEPLAY-Podcast! In den letzten zehn Jahren hat der eSport enorme Fortschritte gemacht und sich von einer Untergrundkultur zu einer Mainstream-Industrie entwickelt. Diese Community wĂ€chst weltweit immens, wobei LĂ€nder wie Deutschland, China, Russland …

Dialogmarketing-Monitor 2020: Unsere Analyse

Deutsche Unternehmen haben 2019 etwa 40 Mrd. € fĂŒr Werbung ausgegeben 55 Prozent fĂŒr klassische Werbung, 45 Prozent fĂŒr Dialogwerbung (Social Media etc.) Markt stagniert (und wird durch Corona vermutlich leicht schrumpfen?) Die Deutsche Post ist nicht nur der grĂ¶ĂŸte AdresshĂ€ndler in Deutschland, sondern erhebt auch eine der grĂ¶ĂŸten Studien, …

Mehr als 50 % der Menschheit nutzen Social Media | Infografik

Im Juli 2020 waren 3,96 Mrd. Menschen bei Social Media; im Januar noch 3,81 Mrd. Das macht 50,7 % der Weltbevölkerung (bei 7,8 Mrd. Menschen auf der Erde) Unternehmen zu 60 % Facebook – immer noch sehr zurĂŒckhaltend bei Plattform-Vielfalt 50 % der Menschheit bei Social Media Über drei Milliarden …

YouTube: Rezo veröffentlicht eigenes Statistik-Tool

Rezo zerstört nicht nur, sondern ist auch gelernter Informatiker Am 18.07. veröffentlichte er eine Social-Media-Statistik-Plattform Nindo.de erfasst Daten von YouTube, Instagram, Twitter, TikTok, Twitch Nindo.de – kein #RezoVideo sondern Social-Media-Statistik Rezo wurde im letzten Jahr mit seinem Video „Die Zerstörung der CDU“ bekannt (wir berichteten). Jetzt hat der YouTuber einen …

GefĂŒhle bei Instagram: Ansteckende EmotionalitĂ€t im Social Web | Podcast

Lange Zeit spielten Emotionen im Internet eine untergeordnete Rolle. Es ging um Klicks, Aufruf- oder Downloadzahlen. Doch im letzten Jahrzehnt und vor allem durch das Aufkommen soziale Medien hat sich das gewandelt.

Engagement ist die neue WĂ€hrung im Netz. Doch beinhaltet das auch GefĂŒhle? GefĂŒhle definieren uns als Mensch, doch wie weit reicht das?

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Networking-Studie: Zwei Drittel der Deutschen netzwerken nicht

Networking in Deutschland wichtig, aber nur Chefs sind wirklich aktiv 70% schĂ€tzen Networking als wichtig fĂŒr ihre Karriere ein XING und LinkedIn beim Networking weit vorn Zwei Drittel netzwerken nicht aktiv In einer reprĂ€sentativen Studie des BĂŒromittellieferanten Viking in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut OnePoll wurden 1000 deutsche Arbeitnehmer dazu befragt, ob sie Business Networking betreiben, was sie …

Unsere Analyse zum Web-TV-Monitor: 90 % nutzen YouTube

YouTube beliebtestes soziales Netzwerk in Deutschland Web-TV-Monitor: Social-Media-Atlas: 74 Prozent der Befragten nutzen Youtube (WhatsApp: 71 Prozent) YouTube ist unverzichtbar im Alltag geworden. Das hat der “Web-TV-Monitor”, herausgegeben von den Landesmedienanstalten Bayern und Baden-WĂŒrttemberg, bestĂ€tigt; ebenso wie der kurz zuvor von der Agentur Faktenkontor herausgegebene Social-Media-Atlas. Ergebnisse des Web-TV-Monitor Was …

72 Prozent sind der Meinung online manipuliert zu werden: Einsteigerguide | Podcast

In Zeiten, in denen “Fake News” in aller Munde sind, möchten wir darĂŒber sprechen wie es möglich ist, dass wir so einfach im Internet manipuliert werden können. Zudem erklĂ€ren wir, was genau Filterblasen sind und wie Framing und STT funktionieren. Und – was zum Nachdenken – sind wir im Grunde nicht alle jeden Tag aufs Neue manipulativ?

Online: Manipulation im Internet?

Filterblasen

Wir stellen die These auf, dass Filterblasen durch Algorithmen einseitig Interessen verstĂ€rken sollen. Bedeutet, wenn wir uns im Internet mit einem bestimmten Thema beschĂ€ftigen, bekommen wir eben zu diesem – oder Ă€hnlich gearteten Themen – weitere VorschlĂ€ge. Dies kann durchaus radikalisieren.

Sehr einfach lÀsst sich dies zum Beispiel bei YouTube nachvollziehen, durch die Art der angezeigten VideovorschlÀge. Passend dazu die Duden-Definition von Filterblase:

“Eine selektive Informationsauswahl auf Webseiten durch BerĂŒcksichtigung des Nutzerverhaltens, -standorts o. Ä.”

Der Begriff selbst basiert auf dem Buch “the filter bubble. What the internet is hiding from you” von Eli Pariser, welches 2012 bei Penguin Press erschienen ist.

Der Duden verknĂŒpft damit auch das Wort “Echokammer”, welches fĂŒr ĂŒberwiegenden oder ausschließlichen Kontakt mit Gleichgesinnten  – vorrangig  in sozialen Netzwerken – steht. An und fĂŒr sich ist es aber keine Folge der Digitalisierung, dass wir uns manchmal bewusst fĂŒr den “Weg des geringsten Widerstandes“ entscheiden und bevorzugterweise in einem homogenen Umfeld bewegen.

Beide Begriffe sind viel diskutiert, deswegen möchten wir euch gerne auf ein paar Quellen verweisen, falls ihr tiefer in das Thema eintauchen möchtet:

  • Gefangen in der Filterblase: Manipuliert Facebook unser Denken? (Deutschlandfunk 2016)

Digitale Demenz

Durch die einfache Möglichkeit an Informationen mittels des Internets zu gelangen, verschlechtert sich auch unser GedĂ€chtnis. Dadurch nehmen wir auch sehr viel mehr Falschmeldungen auf und sind empfĂ€nglicher fĂŒr gezielte Manipulation.

Bereits in unserer  Folge Nr. 27 haben wir uns mit dem Thema „Digitale Demenz“ im Detail auseinandergesetzt, hört gerne rein fĂŒr weitere Details!

Manipulation DURCH das Internet?

Vorbild Instagram? Selbstbild, IdentitÀt und was ich eigentlich wert bin 


Studienergebnisse des Internationalen Zentralinstituts fĂŒr das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) beim Bayerischen Rundfunk zeigen, dass auf Instagram insbesondere jene Frauen erfolgreich sind, die einem normierten Schönheitsideal entsprechen.

Untersucht wurden dazu unter anderem 300 Posts von erfolgreichen Influencerinnen auf wiederkehrende Muster hin. „Sie sind dĂŒnn, langhaarig und beschĂ€ftigen sich hauptsĂ€chlich mit den Themen Mode, ErnĂ€hrung und Beauty“.

Diese Studie wurde von der Schauspielerin Maria FurtwÀngler und ihrer Tochter Elisabeth in Auftrag gegeben. Besonders ein Zitat einer YouTuberin möchten wir herausheben:

„Eine starke eigene Meinung schmĂ€lert deinen finanziellen Wert.“

Wir halten das fĂŒr Ă€ußerst bedauerlich in der heutigen Zeit, aber leider sehr bezeichnend – vor allem fĂŒr Instagram?

Der Circle?

Wer diesen Spielfilm mit Emma Watson noch nicht kennt, dem geben wir ihn gerne als Filmtipp  (alternativ auch als Buchtipp) mit auf den Weg.

FĂŒr uns ist er vor allen Dingen in Zusammenhang mit einer Studie, die kĂŒrzlich bei Heise veröffentlicht wurde, erwĂ€hnenswert. Die Studie beschĂ€ftigt sich mit dem sogenannten “Social-Scoring-System”, welches in China bereits angewandt wird. Zu vergleichen am Ehesten mit unserem Verfahren zur Ermittlung der KreditwĂŒrdigkeit. In diesem System wird – kurz gesagt – gutes Verhalten belohnt und schlechtes Verhalten bestraft. Interessant ist, dass jeder 6. Deutsche dieses System als Vorbild betrachtet.

Auch der Film behandelt dieses Thema in einer etwas abgeschwĂ€chten Form. Emma Watson gerĂ€t im Zuge ihres Jobs immer tiefer in den Strudel des “Circle” und wird am Ende 24 h von einer Live-Cam begleitet.

Der Film und das behandelte Thema ist – allem voran – beeindruckend, weil vieles davon bereits Teil unseres Alltags ist.

Framing, STT & Co.: Einsteiger-Guide der Manipulation

Framing

Framing findet tagtĂ€glich im Internet statt und ist ein beliebtes Mittel zur Manipulation. Teilweise bewusst, teilweise unbewusst bestimmen wir anhand der Informationen die wir teilen, sowie in der Art und Weise wie wir sie mitteilen (welche Worte oder Metaphern verwendet werden), wie andere ĂŒber das Thema denken.

Einige der bekanntesten Beispiele sind u.a. von den rechtskonvervativen Parteien wie AfD, CDU oder CSU verwendeten Begriffe wie “Asyltourismus” und “FlĂŒchtlingswelle”. Diese zeichnen sofort ein negatives Bild in unseren Köpfen.

Framing ist gerade in der Politik von jeher ein Ă€ußerst beliebtes Mittel. Seien es bekannte Nazi-Begriffe, welche verharmlosend klingen wie „Endlösung“ (Massentötung ganzer Volksgruppen wie Juden, Sinti, Roma oder von Minderheiten wie Homosexuellen), verschleiern sollen wie der Begriff „Nationalsozialisten“ (womit die NSDAP v.a. linksorientierte Arbeiter ansprechen wolle, denn man sei ja selbst auch Sozialist, nur eben national orientiert) oder bewusst ausgrenzend wie „Volkskörper“ (die Bevölkerung als einheitlicher Organismus).

Framing-Manual der ARD

Es gab ein Gutachten bei der ARD, in dem – um das Image der RundfunkgebĂŒhren zu verbessern – dazu aufgefordert wurde, auch entsprechende Begrifflichkeiten wie “UnterstĂŒtzung fĂŒr den freien Rundfunk” zu verwenden.

WDR-Direktor Jörg Schönenborn bezeichnete im Dezember 2012 den Rundfunkbeitrag als „Demokratie-Abgabe“ und löste damit bundesweit eine heftige Debatte aus.

Die Berichterstattung in Finnland ĂŒber das bedingungslose Grundeinkommen hat – um dies negativ darzustellen – als Schlagzeile “Das Bedingungslose Grundeinkommen schafft keine Jobs”. Bewusst wird die andere Seite der Medaille außer acht gelassen.

Startup Framing bei Apple, Google & Co.

Auch das bekannte Unternehmen Apple hat hier mitgewirkt. Ein bereits 2012 geleaktes „Genius Training Student Workbook“ geht sehr deutlich auf den Wortschatz ein, welche Mitarbeiter in Apple Stores (die sog. Mac Geniuses) mitbringen sollten:

Apple-GerĂ€te laufen beispielsweise niemals „heiß“, sie werden nur „warm“. GerĂ€te haben auch keinen „Bug“ bzw. Fehler, sondern es tritt eine „Situation“ ein.

Unterhaltsam und faktisch auch korrekt aufbereitet wurde dies vom funk-Satiriker Walulis in diesem Video:

Apple Stores: So machen sie dich arm | WALULIS

Wie eine wohlhabende Werkstatt machen sie in teuren Reparaturen – Apple LĂ€den. Die Stores kennen wir alle noch von den langen Schlangen, die sich immer davor…

Ähnlich verhĂ€lt es sich mit anderen Startups und dem Vokabular ebenfalls. So gibt es bei Google, Facebook & Co. kein BetriebsgelĂ€nde, sondern in der Regel einen „Campus“. Es gibt auch keine Mitarbeiter-Kantine, sondern eine „Mensa“.

Dies soll v.a. positive Assoziationen der Mitarbeiter zu vergangenen Uni-Zeiten wecken, welche diese dann mit dem aktuellen Arbeitgeber gleichsetzen sollen.

Spontaneous Trait Inference & Transference (STI & STT)

  • STI: Beobachtetes Verhalten fĂŒhrt zu Annahmen ĂŒber eine andere Person
  • STT: Wir ĂŒbernehmen Eigenschaften oder Ansichten anderer, beispielsweise in GesprĂ€chen oder aufgrund Aussagen die wir hören

In Psychology Today gab es dazu eine interessante Veröffentlichung: “The way you describe others is the way people see you”.

Manipulation in den sozialen Netzwerken

Die 2014 veröffentlichte Studie „Experimental evidence of massive-scale emotional contagion through social networks von Adam D. I. Kramer, Jamie E. Guillory und Jeffrey T. Hancock , beschĂ€ftigt sich mit der sogenannten “GefĂŒhlsansteckung”. Dies bedeutet nichts anderes, als dass sich unsere Stimmung alleine mittels der Sprache ĂŒbertragen kann.  nicht GefĂŒhle ĂŒbertragen sich also nicht nur  Face to Face, sondern auch Face to Facebook.

Insgesamt 689.003 Teilnehmer nahmen unfreiwillig an der Studie teil: Auch ihr könntet, sofern ihr Anfang 2012 bereits auf Facebook aktiv wart, ohne es zu ahnen Teil dieser Studie gewesen sein. Nach Bekanntwerden dieser Tatsache, war der Aufschrei natĂŒrlich groß.

In der Common Sense Media-Studie vom Oktober 2018 wurden US-Teenager dazu befragt, ob Social Media sie positiv oder negativ beeinflusst. Der Großteil hat einen positiven Effekt angegeben. Allerdings ist interessant, dass 72 % – das sind 3 von 4 (!) – glauben, online manipuliert zu werden.

Common Sense Media Studie 2018

Wann beginnt der Verfolgungswahn?

Wie weit geht wirkliche Manipulation und wann beginnt die Verschwörungstheorie? In welcher HÀufigkeit war Manipulation schon immer da und wie oft wird bewusst manipuliert? Ist jede Form der Kommunikation nicht bereits Manipulation?

Diskutiert darĂŒber, hinterlasst einen Kommentar und teilt eure Gedanken dazu  mit uns!

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52 Prozent haben keine Zeit fĂŒr digitale Weiterbildung

Bei SOMESTAT ist uns die Digitalisierung natĂŒrlich extrem wichtig. Daher empfinden wir es als bedauerlich, dass wir damit wohl bei vielen Unternehmen allein da stehen. Viele deutsche Unternehmen stehen dem Thema kritisch oder zumindest gespalten gegenĂŒber: Deutsche Unternehmen bilden kaum digital weiter Befragt nach möglichen HĂŒrden im Zusammenhang mit Weiterbildungen …

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